GeForce RTX 5090 €: Steigende Preise und knappe Lager speisen EOL-Gerüchte
Zu vermutlich niemandes Überraschung ist die GeForce RTX 5090 in den vergangenen Wochen abermals teurer geworden. Im Median kosten neu inserierte Angebote für Neuware inzwischen über 6.000 Euro. In den USA werden teilweise schon über 7.500 US-Dollar veranschlagt. Mitunter ist gar vom „End of Life“ der Grafikkarte die Rede.
Auch bei 5090 Euro ist nicht Schluss
Die Preisentwicklung der stärksten GeForce-Grafikkarte kennt seit Herbst 2025 nur eine Richtung: nach oben. In den vergangenen Wochen hat sich die Teuerung aber noch einmal beschleunigt. Waren hierzulande Anfang August 2026 noch vereinzelt Custom-Modelle ab rund 3.600 Euro erhältlich, wurde dieser Tage mit der Marke von 5.090 Euro für das günstigste Angebot ein ironischer Meilenstein erreicht. Heute liegt das vom ComputerBase-Bot gefundene günstigste Angebot wiederum bei 5.300 Euro.
Im Preisvergleich geht es derzeit ab rund 5.450 Euro los, zumal die Anzahl ab Lager lieferbarer Grafikkarten fällt. In den USA fällt das Angebot noch dürftiger aus, wie VideoCardz zusammengetragen hat. Große Händlerketten listen dort nur noch vereinzelte Modelle, wobei die Verfügbarkeit von Filiale zu Filiale schwanke.
Zu teuer, nicht verfügbar, End of Life? Vermutlich egal
Bei rückläufigem Angebot, rasant steigenden Preisen und zeitgleich der Vorstellung einer neuen Profi-Grafikkarte mit 84 GB VRAM, in der Nvidia den GB202-Grafikchip mit der von der GeForce RTX 5090 bekannten Ausbaustufe mit 21.760 FP32-ALUs verbaut, liegt für einige Beobachter sogar das Aus der Gaming-Grafikkarte nahe. Von einem schleichenden End of Life ist die Rede. Andere sehen den Grund des schwindenden Angebots wiederum eher darin begründet, dass das GeForce-Topmodell palettenweise von KI-Unternehmen gekauft wird, aufgrund des im Vergleich zu Profi-Hardware niedrigen Preises. Erinnerungen an die Mining-Krise des Jahres 2018 werden wach.
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