Gefragtes DFB-Talent Tresoldi fällt Zukunftsentscheidung
Entscheidung wohl gefallen: Kein Winterwechsel für Tresoldi
Nicolo Tresoldi will Club Brügge im Wintertransferfenster nicht verlassen. Wie "Sky" berichtet, plant der 22-Jährige in der laufenden Spielzeit keinen Wechsel. Der Stürmer möchte seine Entwicklung zumindest bis zum Saisonende in Belgien fortsetzen und sich anschließend auf die U21-Europameisterschaft mit Deutschland konzentrieren. Sollte er seine überragende Form der vergangenen Monate beibehalten, dürften im Sommer 2027 einige Angebote von Topklubs auf dem Tisch liegen.
Schon im vergangenen Sommer zeigten mehrere Vereine Interesse an dem Angreifer. Neben Borussia Dortmund beschäftigte sich auch der FC Barcelona konkret mit Tresoldi, der einen Abgang im März nicht ausschließen wollte. Konkret wurde es jedoch nie und der Youngster blieb in Brügge. Seitdem rissen seine Leistungen nicht ab: In wettbewerbsübergreifend neun Spielen traf er fünfmal. Dies dürfte das Interesse großer Vereine kaum schmälern.
DFB, Italien oder Argentinien: Tresoldi wimmelt Nationenfrage ab
Laut einem Bericht aus Spanien hat der FC Barcelona um Hansi Flick Tresoldi mmer noch auf dem Zettel. Wie Jürgen Klopp, einer seiner Nachfolger, muss sich der Ex-Bundestrainer aber noch gedulden, bis der gebürtige Italiener eine Entscheidung über seine Zukunft getroffen hat. Der Stürmer ist für die Nationalmannschaften von Deutschland, Italien und Argentinien spielberechtigt, die allesamt um ihn buhlen. Besonders die beiden europäischen Verbände wollen sich das Top-Talent sichern.
U21-Nationaltrainer Antonio di Salvo ernannte Tresoldi in Abwesenheit von Tom Bischof zum Kapitän. Trotz dieses klaren Signals will er seinen Schützling hinsichtlich einer Entscheidung nicht weiter unter Druck setzen. „Ich lasse ihn so weit es geht in Ruhe“, sagte di Salvo am Montag in einer Medienrunde und betonte, dass die Kapitänsbinde Zeichen genug sei. Der 47-Jährige und Bundestrainer Jürgen Klopp stehen mit Tresoldi regelmäßig im Austausch und haben ihren Wunsch hinterlegt. Doch auch Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini hat bereits mit ihm gesprochen. Eine endgültige Entscheidung für einen Verband will er erst im kommenden Sommer treffen.
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