DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.443,67 USD 07:23:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Gehirngesundheit: 30g Ballaststoffe täglich schützen vor Demenz

Gesundheit

Das zeigt die Lancet Commission in aktuellen Analysen. Ernährung, Bewegung und soziale Kontakte spielen dabei eine entscheidende Rolle. MIND-Diät senkt Alzheimer-Risiko um 35 Prozent Eine 15-Jahres-Studie der Universität Ljubljana liefert konkrete Zahlen. Über 1.800 Erwachsene über 60 Jahre nahmen teil. Die Ergebnisse: Die MIND-Diät – eine Kombination aus mediterraner Ernährung und Bluthochdruck-Ansätzen – kann das Alzheimer-Risiko um bis zu 35 Prozent senken. Die Studie, veröffentlicht im Juli 2026 im Fachjournal JAMA Network Open, zeigt weitere Effekte. Eine allgemein anti-entzündliche Ernährung reduziert das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen um 21 bis 29 Prozent. Was empfiehlt die Forschung? Mindestens 30 Gramm Ballaststoffe täglich. Dazu Omega-3-Fettsäuren, um Entzündungsmarker wie den hs-CRP-Wert niedrig zu halten. Medikamente mit überraschender Nebenwirkung Auch bestehende Arzneien zeigen neuroprotektive Effekte. Eine Studie mit über 112.000 Teilnehmern vom Juni 2026 legt nahe: SGLT2-Inhibitoren senken das Alzheimer-Risiko um bis zu 43 Prozent. Für GLP-1-Agonisten liegt die Risikoreduktion bei 33 Prozent. Parallel verbessert sich die Früherkennung. Seit Juli 2026 sind in der EU neue pTau217-Bluttests verfügbar. Hersteller wie Roche, Fujirebio und Beckman Coulter bieten sie an. Die Genauigkeit? Über 90 Prozent. Die Kosten: geschätzt 100 bis 150 Euro. In München nehmen spezialisierte Einrichtungen zudem offene PET-Scanner in Betrieb. Die Bildgebung wird damit präziser. Anzeige Ob Vergesslichkeit im Alter noch normal ist oder bereits ein Warnsignal darstellt, lässt sich heute diskret prüfen. Dieser kostenlose Selbsttest mit 7 Experten-Fragen liefert Ihnen in nur zwei Minuten eine erste Einschätzung. Hier den anonymen Demenz-Selbsttest starten Bewegung: Schon 3.000 Schritte täglich helfen Physische Aktivität bleibt ein zentraler Pfeiler. Bereits 3.000 Schritte täglich verlangsamen die Ablagerung von Tau-Proteinen im Gehirn. Bei 5.000 bis 7.500 Schritten verstärkt sich der Effekt. Eine Metaanalyse von 45 Studien zeigt: 2,5 Stunden aerobes Training pro Woche steigern die kognitive Leistung um 30 Prozent. Das Darmmikrobiom als früher Warnindikator Die Mikrobiomforschung liefert neue Ansätze. Eine Querschnittsstudie aus 2023 in Science Translational Medicine untersuchte kognitiv unauffällige Personen zwischen 68 und 94 Jahren. Ergebnis: Ein verändertes Darmmikrobiom hängt mit der Akkumulation von Amyloid-?-Plaques zusammen. Diese Merkmale könnten künftig als frühe Biomarker dienen – noch bevor klinische Symptome auftreten. Anzeige Neben der Darmgesundheit spielt die tägliche geistige Aktivierung eine entscheidende Rolle für die mentale Fitness. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Ratgeber, welche 11 Alltagsübungen Ihr Gehirn effektiv stärken und wie Sie Demenz gezielt vorbeugen können. Kostenlosen Gehirntraining-Ratgeber jetzt herunterladen Soziale Kontakte und strukturierte Programme Hochwertige soziale Kontakte senken das Demenzrisiko. Kreative Hobbys ebenfalls. Chronischer Stress und soziale Isolation gelten dagegen als Risikofaktoren, betonen Neurologen. Dass kombinierte Maßnahmen besonders wirksam sind, zeigt die LatAm-FINGERS-Studie. Im Sommer 2026 in London vorgestellt, untersuchte sie über 1.000 Teilnehmer in elf lateinamerikanischen Ländern. Die strukturierten Lebensstilinterventionen – Coaching, Ernährungsumstellung, Bewegung und kognitives Training – verbesserten die Gehirngesundheit um 55 Prozent stärker als weniger verbindliche Ansätze.

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