Geldanlage: DWS beschränkt Rücknahme ihres größten offenen Immobilienfonds
Düsseldorf. Die Serie der schlechten Nachrichten für offene Immobilienfonds reißt nicht ab: Bereits im Frühjahr haben die ersten Anbieter die Rücknahme von Anteilen vorübergehend eingestellt, wenig später mussten zwei Fonds sogar endgültig geschlossen werden. Nun hat die Deutsche-Bank-Tochter DWS für ihren Fonds „Grundbesitz Europa“ bekannt gegeben, dass Anlegerinnen und Anleger nur noch maximal zehn Prozent ihrer Anteile zurückfordern können.
Diese Entscheidung könne „persönliche Belastungen für Anleger mit sich bringen“, räumte Christian Bäcker, Geschäftsführer der Immobiliensparte des Fondsanbieters, DWS Grundbesitz, ein. Die Maßnahme trete am Dienstag in Kraft und gelte für höchstens zwölf Monate.