Geldanlage: Revolut ermöglicht Kunden jetzt Investitionen in junge Start-ups
Frankfurt. Die britische Neobank Revolut erweitert ihr Angebot für sogenannte Privatmarktanlagen. Das sind Investments in Fonds, Unternehmen oder Schuldtitel, die nicht über die Börse gehandelt werden. Wie das Handelsblatt erfahren hat, bietet Revolut bestimmten Kunden ab nächstem Jahr die Möglichkeit, über seine App in reifere Start-ups zu investieren.
„Die eigene, von Revolut verwaltete Plattform [Revolut Ventures] soll berechtigten Kunden ermöglichen, Positionen in privaten Unternehmen neben ihren bestehenden Portfolios aufzubauen“, heißt es in einer dem Handelsblatt vorliegenden Mitteilung. Ziel sei es, Privatanlegern Zugang zu Venture-Capital-Investments „auf institutionellem Niveau“ zu verschaffen.
Venture-Capital, auch bekannt als Wagniskapital, ist die riskanteste Form aller Privatmarktanlagen. „Diese Investmentmöglichkeiten bieten zwar Wachstumspotenzial, sind jedoch deutlich illiquider als börsengehandelte Aktien und bergen ein erhebliches Risiko des Kapitalverlusts“, warnt auch Revolut.
Daher soll sich das neue Angebot auch nicht an alle Kunden der Neobank richten, sondern nur an „berechtigte“. Details dazu nennt Revolut zunächst nicht.