Geldanlage: Warum ETFs für Altersvorsorgedepots eine gute Wahl sind
Am 1. Januar kommenden Jahres startet in Deutschland das Altersvorsorgedepot. Das Prinzip ist einfach: Wer monatlich in einen bestimmten Sparplan einzahlt, bekommt dafür vom Staat eine Zulage von bis zu 540 Euro im Jahr. Auszahlungen sind ab dem Renteneintritt möglich. Asset-Manager arbeiten fieberhaft an dem Aufbau der entsprechenden Depots und wittern ein großes Geschäft. Die Ratingagentur S&P Global schätzt, dass die Reform der privaten Altersvorsorge nach einer Einführungsphase von ein bis zwei Jahren zusätzliche Anlagegelder in Höhe von 26 bis 56 Milliarden Euro mobilisieren könnte. Christian Machts, Chef für Deutschland und Österreich beim US-Fondshaus Franklin Templeton, rechnet damit, dass ab dem vierten Quartal „eine Finanzmarkt- und Marketingkampagne einsetzen wird, wie wir sie in Deutschland in dieser Form bislang nicht gesehen haben“. Die Marketingmaschine ist aber schon angelaufen. Und sie rückt eine zentrale Diskussion in der Branche wieder in den Vordergrund: Sind börsengehandelte Fonds (ETFs), die einem Index folgen, besser als aktiv gemanagte herkömmliche Fonds?