DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,30 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,18 % 65,11 USD 22:59:58 Brent 0,00 % 88,52 USD 22:59:58 WTI 0,00 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin -0,12 % 62.946,12 USD 14:16:26 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:57 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:58 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:57

Geldpolitik: EZB erwägt offenbar, Mindestreserve zu verdoppeln

Wirtschaft

Sintra, Frankfurt. Die Europäische Zentralbank (EZB) erwägt Insidern zufolge, die Mindestreserve für Banken zu verdoppeln, um ihre eigenen Zinsausgaben zu senken. Die Währungshüter debattierten darüber, den Anteil der Kundeneinlagen, den Geldhäuser unverzinst bei der Notenbank parken müssen, von einem auf zwei Prozent zu erhöhen, sagten sechs mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Eine Entscheidung werde bis zum Herbst erwartet. Der EZB-Rat habe den Vorschlag bislang jedoch nicht offiziell diskutiert. Ein Sprecher der Notenbank lehnte eine Stellungnahme ab. Ein solcher Schritt würde Notenbanken in liquiditätsreichen Ländern wie Deutschland helfen, Verluste aus der Verzinsung von Überschussreserven zu reduzieren. Diese waren durch die Anleihekaufprogramme des vergangenen Jahrzehnts auf Billionenhöhe angewachsen. Aktuell zahlen die EZB und die 21 nationalen Zentralbanken der Euro-Zone 2,25 Prozent Zinsen auf Überschussliquidität in Höhe von rund 2,16 Billionen Euro, was jährliche Ausgaben von etwa 48,7 Milliarden Euro bedeutet. Eine Verdopplung der unverzinsten Mindestreserve würde diese Zinslast um fast vier Milliarden Euro verringern.

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