Geldregen für FC Bayern und BVB
Die Fußball-Weltmeisterschaft neigt sich dem Ende zu. Während Argentinien und Spanien den neuen (oder alten) Weltmeister unter sich ausmachen werden, sind viele Klubs bereits in die Vorbereitung eingestiegen - natürlich ohne die WM-Fahrer. Hierfür erhalten unter anderem der FC Bayern und der BVB eine satte Entschädigung. Denn wie gewohnt gibt es von der FIFA üppige Ausgleichszahlungen für die Teams. Wie die Deutsche Kreditbank (DKB) analysiert hat, liegt die Bundesliga dabei insgesamt sogar auf dem zweiten Platz im Ligen-Vergleich. Nur die Klubs aus der englischen Premier League bekommen mehr Geld. Das liegt unter anderem an Manchester City. Die Skyblues sind mit 3,08 Millionen Euro der Spitzenreiter der Geldrangliste vor Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain (2,49 Millionen Euro) und Finalgegner Arsenal (2,42 Mio.) Kurz hinter diesem Trio folgt dann bereits der FC Bayern, der mit 2,3 Millionen Euro beteiligt wird. Borussia Dortmund kassiert 1,54 Millionen Euro, Bayer Leverkusen 1,42 Millionen Euro. Auch Eintracht Frankfurt (1,17) und die TSG Hoffenheim (1,05) übertreffen die Million-Marke bei den Ausgleichszahlungen. DFB-Aus kostet BVB und FC Bayern Geld Die Ausgleichszahlungen der FIFA erhalten die Vereine für jeden Tag, an dem ihre Spieler bei der WM im Einsatz sind. Dementsprechend verhinderte das frühe Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft vor allem beim deutschen Spitzenduo noch höhere Auszahlungen. In einer ersten, nach Abschluss der Vorrunde vorgenommenen Analyse der DKB hatte der FC Bayern noch auf Rang zwei der Geldrangliste gelegen. Gemeinsam stellten der FC Bayern (6) und der BVB (4) zehn Spieler aus dem DFB-Kader. Diese stehen den beiden Klubs durch das Ausscheiden Ende Juni allerdings bereits zeitnah wieder zur Verfügung und können große Teile der Vorbereitung absolvieren.