Geleaktes Nottingham-Programm von Prinz Harry und Herzogin Meghan entfacht Debatte um Polizeischutz
Die Veröffentlichung detaillierter Uhrzeiten vor einem öffentlichen Auftritt von Prinz Harry (43) und Herzogin Meghan (45) sorgt in Großbritannien für Spekulationen. Ein lokales Nachrichtenportal hatte den genauen Zeitplan für ihren ersten offiziellen UK‑Termin des Paares von drei Wohltätigkeitsorganisationen in Nottingham bereits einen Tag vor der Ankunft publiziert.
Bei Terminen von Vertretern des Königshauses gelten solche Vorabinformationen aus Sicherheitsgründen gewöhnlich als streng vertraulich. Wie die britische Zeitung „Daily Mail“ berichtet, löste die Bekanntgabe der Routen prompt Unruhe vor Ort aus.
Wilde Szenen bei Harrys und Meghans Besuch in Nottingham
Während der Reise von Prinz Harry und Herzogin Meghan nach Nottingham kam es zu Behinderungen durch Menschenmengen. Einsatzkräfte der Polizei mussten schließlich eingreifen, als wartende Passanten das Fahrzeug von Harry und Meghan blockierten, wie „Daily Mail“ unter Berufung auf das Magazin „Hello!“ meldet.
Da die Herzogin und der Herzog von Sussex als Privatpersonen ihre Termine eigenständig organisieren, wird vermutet, dass die Informationen direkt aus ihrem Umfeld an die Medien gelangten.
Adelsexpertin hinterfragt Absichten hinter der Veröffentlichung
Das Vorgehen wirft bei royalen Beobachtern kritische Fragen auf. In der Formatsendung „Palace Confidential“ der „Daily Mail“ merkte die Adelsexpertin Rebecca English an: „Warum tun sie das? Sie wollen offensichtlich, dass die Menschenmengen dort sind.“
English stellte zur Diskussion, ob das Paar eventuell Zwischenfälle provozieren wolle, um das Fehlen staatlicher Schutzkräfte zu belegen. Derzeit prüfen Behörden erneut, ob den Auswanderern bei Aufenthalten im Vereinigten Königreich wieder steuerfinanzierte Polizeibegleitung zusteht.
Seit dem Rückzug von den königlichen Pflichten im Jahr 2020 besitzen die Sussexes keinen automatischen Anspruch mehr auf den behördlichen Personenschutz. Der Klärungsprozess über eine erneute Gewährung dieser Absicherung läuft derzeit nach der Rückkehr des Paares nach Großbritannien.