Generali: Versicherer streicht 800 Stellen und schließt drei Standorte
Dieser Ausdruck wurde am 23.10.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.
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Umstrukturierung beim Versicherer Generali baut 800 Stellen in Deutschland ab
Bis 2030 schließt der Versicherer Generali drei Standorte in Deutschland und legt sie mit benachbarten Regionalzentren zusammen. Zudem sollen Hunderte Stellen wegfallen.
23.10.2026, 13.29 Uhr
Der italienische Versicherer Generali streicht bis 2030 in Deutschland 800 Stellen und schließt drei Standorte. Aachen, Nürnberg und Stuttgart sollen wegfallen und mit benachbarten Regionalzentren zusammengelegt werden, teilte das Unternehmen in München mit. Künftig soll es fünf Regionalzentren in München, Köln, Karlsruhe, Hamburg und Saarbrücken geben. Zudem bleiben die Standorte Frankfurt, Leipzig und Berlin erhalten.
Generali Deutschland beschäftigt nach eigenen Angaben rund 9100 Menschen. Der Vorstandsvorsitzende Stefan Lehmann begründete den Schritt mit den schnellen und einschneidenden Veränderungen in der Versicherungsbranche: »Mit den geplanten Veränderungen schaffen wir die Voraussetzungen, um auch künftig profitabel zu wachsen und unseren Kunden und Vertriebspartnern erstklassige Lösungen und Services zu bieten.«
Über die Pläne will das Management nun mit dem Konzernbetriebsrat verhandeln. Den Stellenabbau will Generali vor allem über freiwilliges Ausscheiden, den Wechsel in die Rente und natürliche Fluktuation umsetzen. Zugleich sollen neue Beschäftigte mit Fähigkeiten eingestellt werden, die das Unternehmen für die Zukunft als wichtig erachtet.
luc/dpa