DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -0,27 % 63.116,84 Pkt 03:09:25 Gold +0,53 % 3.919,60 USD 03:14:20 Silber +1,90 % 50,03 USD 03:14:27 Brent -5,91 % 110,69 USD 03:14:20 WTI -2,75 % 101,26 USD 03:14:21 Bitcoin +0,18 % 78.373,17 USD 03:24:25 EUR/USD -0,14 % 1,11670 USD 03:24:28 EUR/GBP -0,18 % 0,83430 GBP 03:24:31 EUR/CHF +0,04 % 0,92130 CHF 03:24:30 EUR/JPY -0,09 % 176,308 JPY 03:24:31

Generation Deutschland: AfD-Jugendorganisation distanziert sich von Austritt aus dem Euro

Nation

Die Generation Deutschland distanziert sich von der AfD-Forderung nach einem Ausstieg aus dem Eurosystem. »Wir wollen keinen deutschen Euro-Austritt, sondern die bestehenden Konstruktionsmängel des Euro-Systems beheben«, sagte Jean-Pascal Hohm, Chef der AfD-Jugendorganisation, der Bild-Zeitung.

Man stehe »Reformvorschlägen offen gegenüber, die Stabilität schaffen, ohne die wirtschaftliche Einheit Europas aufzugeben«, heißt es in einem Papier, das bei einem Bundeskongress der Generation Deutschland verabschiedet werden soll und der ZEIT vorliegt. Zwar habe der Euro den Binnenmarkt gestärkt, die Währung weise jedoch erhebliche Konstruktionsmängel auf. Von einem Ausstieg aus dem Euro ist in dem Entwurf nicht die Rede.

Die Bundesparteivorsitzende Alice Weidel hatte zuletzt im ZDF-Sommerinterview einen Ausstieg aus dem Eurosystem gefordert. Deutschland sei es vor der Einführung der Gemeinschaftswährung »deutlich besser« gegangen, sagte Weidel. Die Forderung, aus dem Eurosystem auszusteigen, begründete sie mit der Behauptung, der Euro sei eine »instabile Währung«.

Deutschland soll Teil des Schengenraums bleiben

Auch bei der Migration hatte Weidel einen härteren Kurs gefordert. Die AfD würde bei einem Wahlsieg die deutschen Grenzen »zumachen« und dafür sorgen, dass Deutschland aus dem Schengenabkommen aussteige. Auch von dieser Forderung distanzierte Hohm sich. »Wir wollen, dass Deutschland Teil des Schengenraums bleibt«, sagte er der Bild-Zeitung.

Weidel hatte ihre Forderung damit begründet, dass offene Grenzen aus ihrer Sicht die innere Sicherheit gefährdeten. Schengen sieht grundsätzlich den Wegfall von Kontrollen an den Binnengrenzen der teilnehmenden Staaten vor. Deutschland führt allerdings bereits wieder Kontrollen an einigen seiner Grenzen durch.

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