Genetisch veränderte Immunzellen umgehen Therapieschwierigkeiten bei…
Mailand, Italien – Wissenschaftler haben eine neue Generation von Immunzellen identifiziert, die genetisch verändert werden können, um Krebszellen gezielt anzugreifen und die Abwehr des Körpers zu umgehen. Die Forschung, veröffentlicht im Fachjournal Signal Transduction and Targeted Therapy (Teil der Nature-Gruppe), wurde maßgeblich vom Ospedale Pediatrico Bambino Gesù in Rom unterstützt. Innovative Immuntherapie durch Natural Killer Zellen Diese sogenannten Natural Killer (NK)-Zellen sind Teil des angeborenen Immunsystems und können bereits beim ersten Kontakt mit Viren-infizierten Zellen und Krebszellen diese erkennen und eliminieren. Ein Problem bei der Immuntherapie ist, dass Krebszellen Mechanismen entwickeln, um die Immunabwehr zu unterdrücken und so zu überleben. Die modifizierten NK-Zellen wurden entwickelt, um diese Strategien zu überwinden und so effektiver gegen den Krebs zu wirken. Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass diese Zellen in der Lage sind, Krebsarten zu erkennen, die das Immunsystem täuschen können, und die Mechanismen zu blockieren, mit denen Tumore die Immunabwehr schwächen. Sie behalten auch ihre Wirksamkeit im Laufe der Zeit. Die Entwicklung dieser Zellen, die die Art der Neoplasie erkennen, Immunsuppression überwinden und ihre Funktionalität beibehalten können, könnte zu neuen, großflächig replizierbaren Formen der Zellimmuntherapie führen. Dies könnte auch für Patienten mit aggressiven oder schwer zu behandelnden Tumorformen von Vorteil sein. Derzeit handelt es sich jedoch lediglich um theoretische Studien und Simulationen. Weitere Untersuchungen sind erforderlich, bevor klinische Studien durchgeführt werden können.