DAX +1,62 % 25.590,77 Pkt 18:00:00 MDAX +2,07 % 30.495,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.164,69 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,33 % 52.386,13 Pkt 20:59:36 S&P 500 +1,30 % 7.722,69 Pkt 20:59:33 Nasdaq +1,99 % 26.471,63 Pkt 20:59:34 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold +0,91 % 4.075,20 USD 20:49:16 Silber +0,73 % 54,51 USD 20:49:16 Brent -5,47 % 109,48 USD 20:49:34 WTI -1,85 % 99,88 USD 20:49:34 Bitcoin +0,88 % 80.713,18 USD 20:59:34 EUR/USD -0,70 % 1,11400 USD 20:58:46 EUR/GBP -0,26 % 0,83630 GBP 20:59:35 EUR/CHF -0,15 % 0,92270 CHF 20:59:35 EUR/JPY -0,03 % 175,866 JPY 20:59:35

Gerhard Schröder taucht überraschend bei Forum in China auf

Welt

An der Seite von Chinas Außenminister Wang Yi lief Schröder demnach zur Eröffnungsfeier in der sozialistischen Modellstadt Xiong'an mit Ehrengästen in den Festsaal ein und nahm in der ersten Reihe Platz. Schröders Frau Soyeon Schröder-Kim saß eine Reihe hinter ihrem Mann. Eine Rede hielt der Altbundeskanzler zur Eröffnungsfeier nicht.

Schröder hatte erst vor Kurzem mit dem mutmaßlichen Besuch bei Russlands Machthaber Putin Kritik seiner Partei auf sich gezogen. In der SPD wurden neue Rufe nach einem Parteiausschlussverfahren laut.

Schröder war von 1998 bis 2005 Bundeskanzler. Der 82-Jährige ist mit Putin eng befreundet und steht wegen dieser engen Verbindung und seines Engagements für russische Energieunternehmen seit Jahren in der Kritik. Auch seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine traf sich Schröder wiederholt mit Putin.

Unklar, ob weitere Treffen folgen

Über Reisen Schröders nach China ist dagegen wenig bekannt. Wen Schröder noch treffen wird, war zunächst unklar. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping war nicht in Xiong'an und ließ über seinen Außenminister eine Grußbotschaft an die Gäste richten.

Das Global Governance Forum schließt an die Global Governance Initiative an, die Xi ein Jahr zuvor ausgerufen hatte. China und Russland plädieren schon länger für eine Reform hin zu einer multilateralen Weltordnung. Mit ihren vage formulierten Zielen steht die Initiative etwa für einen Ausbau von Multilateralismus und ein faires globales Kräfteverhältnis.

China will damit eine Weltordnung mitprägen, in der Peking derzeit eine ungerechte Vorherrschaft vor allem der USA sieht. Die Initiative werde von vielen als Verbesserung des bestehenden internationalen Systems angesehen, sagte Wang. Einmal mehr machte er auf einen noch nie da gewesenen Wandel seit einem Jahrhundert sowie eine Zunahme von Schikanen und eine Politik des Alleingangs aufmerksam. Zwar nannte Wang kein Land, doch Peking äußerte sich in der Vergangenheit ähnlich in Richtung Washington.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren