DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.447,15 USD 07:18:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Geringste Erdbeerernte seit 31 Jahren erwartet

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In Deutschland dürften die Ernten von Erdbeeren und Spargel in diesem Jahr deutlich geringer ausfallen. Bei Erdbeeren im Freiland wird im Vergleich zu 2025 mit einem Rückgang von 11,3 Prozent auf 71.300 Tonnen gerechnet und damit auf die niedrigste Menge seit 1995, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zu ersten Schätzungen mitteilte. Die Spargelernte dürfte binnen Jahresfrist um 3,4 Prozent auf 100.300 Tonnen sinken und damit den tiefsten Stand seit 2010 erreichen. Trend zu kleineren Anbauflächen Eine Ursache für die geringere Erdbeerernte im Freiland ist die abnehmende Anbaufläche. Diese sank den Angaben zufolge im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent auf 7.830 Hektar. Das ist ein langjähriger Trend, denn im Vergleich zum Durchschnittswert der vergangenen sechs Jahre betrug die aktuelle Fläche 18,5 Prozent weniger. Über die Flächennutzung entscheiden die Landwirte unter anderem nach Absatzchancen und zu erwartenden Erntekosten. Regional wird die größte Ernte laut Destatis mit 18.100 Tonnen in Niedersachsen erwartet, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 14.600 Tonnen. In Baden-Württemberg, dem drittwichtigsten Anbaugebiet, soll die Ernte dagegen um 6,8 Prozent steigen. Höhere Kosten für den Mindestlohn, Energie und Logistik sowie wetterbedingte Ernteausfälle sorgten vielerorts dafür, dass die Preise für Erdbeeren höher sind als in der Vergangenheit. Endgültige Ergebnisse im Frühjahr Beim Spargel lässt der Trend abnehmender Anbauflächen dagegen nach. Die im Ertrag stehende Fläche dürfte mit 18.900 Hektar nur geringfügig um 1,5 Prozent unter dem Vorjahreswert liegen. Der meiste Spargel wird den Schätzungen zufolge mit 21.000 Tonnen in Niedersachsen gestochen. Dahinter folgen Bayern mit 20.100 Tonnen und Brandenburg mit 18.500 Tonnen. Die mittlere Menge der vergangenen sechs Jahre wurde insgesamt um 10,3 Prozent verfehlt. Bei den Angaben handelt es sich den Statistikern zufolge um erste Schätzungen, die auf einer Vorerhebung vom Juni basieren. Endgültige Ergebnisse, die auch den Anbau in Gewächshäusern umfassen, sollen im Frühjahr 2027 veröffentlicht werden.

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