Gerüchte über Sexsucht: Jetzt äußert sich Michael Douglas
In seinen Memoiren gibt Hollywoodstar Michael Douglas Einblicke in sein früheres Liebesleben – und stellt dabei ein hartnäckiges Gerücht aus den 1990er-Jahren richtig.
Über Jahrzehnte gehörte Michael Douglas zu jenen Hollywood-Größen, deren Privatleben regelmäßig für Schlagzeilen sorgte. Nun spricht der Oscar-Preisträger in seinen neuen Memoiren selbst darüber – und offenbart unter anderem eine Liebesbeziehung mit Schauspielkollegin Kathleen Turner. Die beiden hätten sich während der Dreharbeiten zum Film "Die Jagd nach dem grünen Diamanten" ineinander verliebt.
Gleichzeitig nutzt Douglas die Gelegenheit, ein besonders hartnäckiges Gerücht aus der Welt zu schaffen, wie etwa "t-online.de" berichtet. In den 1990er-Jahren war kolportiert worden, der Schauspieler leide unter Sexsucht.
In einem Interview mit der britischen "The Sunday Times" stellte der 82-Jährige klar, dass er nie "ein verdammter Sexsüchtiger" gewesen sei. Ein britischer Boulevardredakteur habe diese Geschichte schlicht erfunden. "Es war nicht wahr", so Douglas.
Auch der verbreiteten Vorstellung, er habe mit besonders vielen Frauen Beziehungen geführt, widersprach Douglas. "Ich weiß nicht, ob ich mit so vielen Frauen geschlafen habe, ich sehe das nicht so", sagte er. Stattdessen bezeichnete er sich als "gesundes Produkt der Sechziger".
Catherine Zeta-Jones stellte eine klare Bedingung
Seit dem Jahr 2000 ist Douglas mit Schauspielerin Catherine Zeta-Jones verheiratet. In seinen Memoiren schildert er, dass seine Frau von Beginn an eine unmissverständliche Forderung formuliert habe: Monogamie als Voraussetzung für eine gemeinsame Zukunft. Douglas' Reaktion darauf sei pragmatisch ausgefallen: Noch am selben Abend habe er mehrere Kontakte angerufen, um die jeweiligen Verbindungen zu beenden.
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Anfang 2018 war der Name des Schauspielers auch im Zuge der #MeToo-Bewegung in die Schlagzeilen gekommen. Douglas hatte damals selbst publik gemacht, dass eine Frau, die vor mehr als 30 Jahren für ihn tätig gewesen sei, Vorwürfe wegen mutmaßlicher sexueller Belästigung erhoben habe. Er wies die Anschuldigungen entschieden als "komplette Lüge" zurück, wie etwa das Film-Portal "Deadline" berichtet hatte. (red)