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Gerüchte um Transferhammer: Muss der FC Bayern München um Luis Diaz bangen?

Sport

Wie die französische Zeitung L'Equipe erfahren haben will, hat Al-Hilal den kolumbianischen Flügelspieler zur absoluten Priorität auf dem Transfermarkt erklärt. Diaz selbst soll indes einem Wechsel nicht abgeneigt sein, heißt es außerdem in dem Bericht. Unlängst hatte bereits Transferexperte Sacha Tavolieri von einem Interesse des Wüstenklubs an Diaz berichtet, der nach dem jüngsten Transfer des niederländischen WM-Teilnehmers Crysencio Summerville (60 Millionen Euro, West Ham United) weitere hochkarätige Offensivspieler verpflichten wolle. Dem 29-Jährigen soll ein astronomisches Nettogehalt in Höhe von rund 25 Millionen Euro pro Jahr winken. Das angebliche Werben um Diaz käme indes nicht von ungefähr, denn Richard Hughes soll federführend um Diaz' Dienste buhlen. Der Schotte ist aktuell zwar noch offiziell Sportdirektor des FC Liverpool, soll aber vor einem Wechsel zu Al-Hilal stehen - allerdings eigentlich erst nach Ablauf des aktuellen Sommertransferfensters Anfang September. Hughes hatte sein Amt an der Anfield Road ein Jahr vor dem Wechsel des Angreifers nach München angetreten und weiß dementsprechend bestens über dessen Qualitäten Bescheid. Luis Diaz: Al-Hilal will Poker angeblich mit 70 Millionen Euro eröffnen Laut L'Equipe arbeitet Al-Hilal derzeit daran, ein erstes Angebot für Diaz abzugeben. Die Höhe des Eröffnungsgebots soll mindestens 70 Millionen Euro betragen. Eine Summe, bei der die Bayern wohl kaum schwach werden dürften. Tavolieri hatte indes berichtet, dass Al-Hilal dazu bereit sei, von seinem Gesamt-Transferbudget für diesen Sommer in Höhe von 350 Millionen Euro zwischen 120 und 150 Millionen Euro abzuzwacken. Doch selbst dann darf stark bezweifelt werden, dass die Bemühungen von Al-Hilal von Erfolg gekrönt wären. Diaz hätte abgesehen von dem finanziellen Aspekt schlichtweg keinen Grund, sich im besten Fußballeralter - Stichwort Champions League - in die Wüste abzusetzen. Zumal es auch im Bericht der L'Equipe heißt, dass die Bayern deutlich kommuniziert haben, Diaz drei Jahre vor dessen Vertragsende (2029) nicht abgeben zu wollen. Getty Images Luis Diaz: Abgang vom FC Bayern München völlig unrealistisch Die Münchner hatten 2025 70 Millionen Euro für Diaz an Liverpool überwiesen, der ob seiner aufopferungsvollen Spielweise inzwischen zum Liebling von Fans, Trainer Vincent Kompany und der Führungsetage aufgestiegen ist. In seiner Premierensaison lieferte er darüber hinaus 26 Tore und 23 Assists in 51 Pflichtspielen. Bei einem Abgang würden die Bayern also nicht nur einen Eckpfeiler der abgelaufenen Spielzeit, die letztlich mit dem Double gekrönt wurde, verlieren. Sondern sie müssten sich auch um einen adäquaten Ersatz kümmern, der dieser Kategorie kaum günstiger zu haben sein dürfte.

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