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Gescheiterter Drohnenangriff von Leipzig: Geheimdienste identifizieren offenbar Hintermann

Nation

Deutsche Sicherheits- und Geheimdienste haben laut eines Berichts der „Bild“ einen russischen Mann identifiziert, der hinter dem fehlgeschlagenen Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle stecken soll. Der russische Staatsbürger Oleg L. soll den Anschlag eingefädelt und vorbereitet haben. L., der nach Recherchen der „Welt“ und „Telegraph“ eine Schwäche für Motorräder und Angeln hat, soll Verbindungen zum russischen Militärgeheimdienst GRU haben.

Wie die „Bild“ berichtet, sollen deutsche, polnische und litauische Nachrichtendienste verzeichnet haben, dass L. im Sommer 2026 über die Türkei nach Deutschland eingereist sei, um den Angriff auf das Logistikzentrum an dem Flughafen vorzubereiten. „Der Flughafen Leipzig/Halle ist auch für die Nato und die Versorgung der Ukraine mit Militärausrüstung ein zentraler Umschlagsort“, schreibt die Boulevardzeitung.

Oleg L. soll Verbindungen zum russischen Geheimdienst GRU haben

Mit einem Mietwagen soll er die Gegend ausgekundschaftet haben. Wie der „Telegraph“ berichtet, ließ sich L. über Bulgarien und Serbien den militärischen Plastiksprengstoff Semtex nach Deutschland schmuggeln.

Wenige Wochen nach dem Vorfall am 4. August veröffentlichte bereits der Rechercheverbund der „Süddeutschen Zeitung“, NDR und WDR Informationen zu zwei Tatverdächtigen. Demnach habe der Mann, den der Rechercheverbund als den Instrukteur des Vorhabens identifiziert, Deutschland bereits zwei Tage vor dem versuchten Anschlag über Berlin verlassen.

Nach Angaben der „Bild“ soll L. im Auftrag des russischen Geheimdienstes GRU gearbeitet haben. Seit 2007 habe er Kontakt zu einem GRU-Agenten, der für die Ukraine zuständig sein soll. Er habe L. bei einer finanziellen Streitigkeit im Umfeld seines Unternehmens geholfen. Außerdem werde die GRU-Einheit 29155 als möglicher organisatorischer Hintergrund genannt. Sie soll Sabotageanschläge in Europa vorbereitet und ausgeführt haben.

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