DAX +0,15 % 25.410,84 Pkt 18:00:00 MDAX +0,67 % 30.287,68 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.116,23 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:20:01 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:20:01 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 21:28:50 Nikkei -0,80 % 62.189,65 Pkt 07:45:03 Gold +0,45 % 4.025,80 USD 21:18:41 Silber -0,01 % 53,95 USD 21:18:01 Brent -1,23 % 110,33 USD 21:18:30 WTI -1,77 % 101,44 USD 21:18:50 Bitcoin -0,42 % 79.690,27 USD 21:28:51 EUR/USD -0,38 % 1,11780 USD 21:28:45 EUR/GBP +0,05 % 0,83750 GBP 21:28:52 EUR/CHF +0,54 % 0,92500 CHF 21:28:53 EUR/JPY +0,24 % 176,018 JPY 21:28:54

Gesundheitsrisiken in Uganda

Gesundheit

Am 1. Juli 2026 wurden neue Reise- und Sicherheitshinweise für Uganda veröffentlicht, die auf aktuelle Gesundheitsrisiken hinweisen. Insbesondere der Ausbruch von Marburg-Virus-Infektionen im Distrikt Kyegegwa und Ebolafieber in Uganda und der Demokratischen Republik Kongo erfordern erhöhte Vorsicht.

Das Marburg-Virus, das ein hämorrhagisches Fieber auslösen kann, wurde Ende Juni 2026 im Westen Ugandas festgestellt. Reisende sollten den direkten Kontakt mit infektiösen Körperflüssigkeiten vermeiden und sich strikt an die Anweisungen der lokalen Behörden halten. Es gibt derzeit weder eine spezifische Therapie noch eine Impfung gegen das Virus.

Zusätzlich wurde ein Ebolafieber-Ausbruch in der Provinz Ituri in der Demokratischen Republik Kongo gemeldet, der sich auch auf Uganda ausgebreitet hat. Der Bundibugyo-Ebolavirus-Stamm wurde identifiziert, für den es derzeit keine zugelassenen Therapeutika oder Impfstoffe gibt. Die WHO hat diesen Ausbruch als „Public Health Emergency of International Concern“ eingestuft.

Die ugandischen Behörden haben Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung der Viren einzudämmen. Dazu gehört die vorübergehende Schließung der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo, mit Ausnahmen für medizinische und humanitäre Einsätze. Reisende sollten sich vor der Weiterreise in andere Länder über mögliche Einreisebeschränkungen informieren.

Reisende nach Uganda sollten große Menschenansammlungen meiden, keine Krankenhäuser oder Gesundheitseinrichtungen ohne Notwendigkeit besuchen und den Kontakt mit Wildtieren vermeiden. Bei Symptomen, die auf eine Infektion hinweisen könnten, wird empfohlen, sich innerhalb von 21 Tagen nach dem Aufenthalt in der betroffenen Region telefonisch an einen ärztlichen Dienst zu wenden.

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