Gewaltiges Schlagloch: A1 ist seit Stunden voll gesperrt
Stand: 19.08.2026 10:29 Uhr Die A1 ist seit dem frühen Morgen in Richtung Lübeck gesperrt. Grund ist ein ungewöhnlich großes Schlagloch zwischen dem Kreuz Bargteheide und der Anschlussstelle Bad Oldesloe. Wie lange die Reparaturarbeiten noch dauern werden, ist unklar. Auf der Autobahn 1 von Hamburg nach Lübeck werden Autofahrer seit dem frühen Mittwochmorgen zwischen dem Kreuz Bargteheide und Bad Oldesloe (beide Kreis Stormarn) ausgebremst. Grund für die Vollsperrung ist nach Angaben der Polizei ein großes Schlagloch im Baustellenbereich. Dauer der Schlagloch-Reparatur nicht abzusehen Es ist den Angaben zufolge etwa zwei Meter breit, 60 Zentimeter lang und 10 bis 15 Zentimeter tief. Wegen dieser Größe kann es nur bei gesperrter Autobahn ausgebessert werden. Der Verkehr staut sich seit Stunden auf mehreren Kilometern. Freigabe für Verkehr frühestens am Nachmittag Die für die A1 zuständige Autobahn GmbH Nord hofft, dass die Autobahn am Nachmittag wieder freigegeben werden kann. Bis dahin wird der Verkehr weiter umgeleitet. Für die Reparatur musste neues, sogenanntes Asphaltmischgut bestellt werden, wie eine Sprecherin der Autobahn GmbH sagte. Für die üblichen Ausbesserungsmittel der Autobahnmeistereien sei das Schlagloch zu groß gewesen. Fahrzeug durch Betonteile beschädigt Das Schlagloch war laut Polizei in der Nacht bemerkt worden. Dabei entdeckten Beamte auch, dass sich kurz hinter dem bestehenden Schlagloch ein zweites ankündigte - auch dieses wird jetzt repariert. Auf der Gegenfahrbahn war in der Nacht laut Polizei außerdem ein Auto am Reifen durch herumliegende Betonteile beschädigt worden - mutmaßlich Teile, die aus dem Schlagloch herausgebrochen waren. Mehrbelastung durch Baustelle als Ursache Nach Angaben der Autobahn GmbH ist das Schlagloch vor allem wegen der aktuell hohen Verkehrsbelastung in diesem Bereich entstanden. Rund um das Kreuz Bargteheide ist eine Langzeitbaustelle eingerichtet mit verengter Fahrbahn. Der Verkehr werde deshalb komprimiert, wie die Sprecherin sagte. Heißt: Der Druck auf den einzelnen Fahrstreifen steigt. Für eine zusätzliche Belastung des Asphalts hätten außerdem die hohen Temperaturen der vergangenen Wochen gesorgt.