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Gewitter mit Hagel und Blitzgefahr treffen Bayern

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„Hagel nicht ausgeschlossen“: Starke Gewitter treffen Bayern – Warnungen in mehreren Regionen

Von: Benedikt Strobach

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Auch am Sonntag besteht in Bayern eine erhöhte Gewittergefahr. Für mehrere Kreise gelten Warnungen. Der DWD warnt vor Hagel und Blitzschlag.

München – Update, 13.10 Uhr: Mittlerweile wurden viele der Gewitterwarnungen im Süden Bayerns aufgehoben. Für mehrere Kreise gelten sie aber immer noch.

Gewitterrisiko besteht noch immer in Teilen Bayerns – Karte zeigt aktuelle Entwicklungen

In mehreren Regionen gilt noch bis 14 Uhr eine „amtliche Warnung vor Gewitter“, die von Nordwesten kommen. Es können laut DWD Windböen mit Geschwindigkeiten um die 60 km/h auftreten. Betroffen sind nach Angaben des Wetterdiensts:

Kreis und Stadt Regensburg

Kreis Kelheim

Kreis Eichstätt

Stadt Ingolstadt

Kreis Pfaffenhofen a.d. Ilm

Kreis Freising

Kreis Neuburg-Schrobenhausen

Kreis Regen

Kreis Deggendorf

Kreis Freyung-Grafenau

Kreis und Stadt Passau

In diesen Regionen besteht laut DWD Lebensgefahr durch Blitzschlag. Außerdem weist der Wetterdienst darauf hin, dass es durch umherfliegende Gegenstände zu gefährlichen Situationen kommen könne. Sämtliche aktuellen Entwicklungen zeigt unsere Live-Karte:

Gewitter treffen Bayern auch am Sonntag – „Hagel nicht ausgeschlossen“

Erstmeldung, 19. Juli, 9.23 Uhr: Bayern kämpft sich durch ein Wochenende voller Unwetterwarnungen. Auch der Sonntag (19. Juli) bleibt ungemütlich. Erneut warnt der DWD vor Gewittern im Freistaat. Bereits am Morgen gelten Warnungen in mehreren Regionen. Doch es gibt auch eine gute Nachricht.

Wie bereits am Samstag gibt es erneut regionale Unterschiede bezüglich der Gewitterlage. Für den Süden des Freistaats erwartet der DWD am Vormittag vielerorts Gewitter mit örtlichem Starkregen um die 20 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde und Böen um die 70 km/h. Bei kräftigen Entwicklungen im Alpenvorland sei „Hagel nicht ausgeschlossen“. Am Nachmittag und Abend würden sich die Gewitter an die Alpen zurückziehen. Dann zeigen sich die Sonne und lockere Quellwolken öfter. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 20 und 24 Grad.

In Nordbayern sind bis in die Mittagsstunden einzelne Gewitter möglich. An den östlichen Mittelgebirgen und in der Oberpfalz seien stellenweise Starkregen um 15 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde sowie Böen um 60 km/h wahrscheinlich. In Unterfranken sei es bereits „weitgehend niederschlagsfrei“. Ab Mittag bleibe es dann auch in den anderen Regionen meist trocken und zunehmend sonnig. Es wird vergleichsweise kühl mit maximal 19 Grad in Hochfranken und bis 24 Grad am Main. In den Kammlagen liegt die Höchsttemperatur bei 16, auf dem Großen Arber bei 13 Grad.

Amtliche Warnung vor starkem Gewitter in mehreren Regionen Bayerns

Aktuell gelten jedoch erneut verschiedene Gewitterwarnungen. Betroffen davon ist der südliche Freistaat. Konkret gilt eine „amtliche Warnung vor starkem Gewitter“ in folgenden Regionen:

Kreis und Stadt München

Kreis Garmisch-Partenkirchen

Kreis Weilheim-Schongau

Kreis Landsberg am Lech

Kreis Starnberg

Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen

Kreis Miesbach

Kreis Ebersberg

Kreis und Stadt Rosenheim

Kreis Berchtesgadener Land

Kreis Ostallgäu

Stadt Kaufbeuren

Kreis Oberallgäu

Stadt Kempten (Allgäu)

Kreis Lindau (Bodensee)

Kreis Mühldorf a. Inn

Kreis Traunstein

Kreis Altötting

Kreis Rottal-Inn

Kreis und Stadt Passau

Kreis Deggendorf

Kreis Freyung-Grafenau

Hier warnt der DWD vor Lebensgefahr durch Blitzschlag. Außerdem bestehe Gefahr durch einzelne herabstürzende Äste, umherfliegende Gegenstände, vereinzelte, rasche Überflutungen von Straßen/Unterführungen, Aquaplaning und Hagelschlag. Die Meteorologen empfehlen, Aufenthalte im Freien zu vermeiden oder Schutz zu suchen sowie Gewässer zu meiden. Freistehende Objekte, wie Leinwände und Möbel, Zelte und Abdeckungen, sollten gesichert werden. Man sollte auf herabfallende Gegenstände achten, das Verhalten im Straßenverkehr anpassen und überflutete und gefährdete Abschnitte (wie Unterführungen) meiden.

Die Warnungen gelten bis 11, teilweise sogar bis 12 Uhr.

In diesen Regionen besteht laut DWD ebenfalls Lebensgefahr durch Blitzschlag. Außerdem weist der Wetterdienst darauf hin, dass es durch umherfliegende Gegenstände zu gefährlichen Situationen kommen könne.

Nach Unwetter-Wochenende: Mehr Sonne zum Wochenstart in Bayern

Die gute Nachricht für das unwettergeplagte Bayern: Ab Montag (20. Juli) wird es ruhiger. Im Süden des Freistaats sagt der DWD für den Wochenstart oft Sonne bei lockerer Quellbewölkung voraus, in den Alpen werde es hingegen stellenweise wolkig. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 20 und 24 Grad. In Nordbayern zeigt sich zeitweise die Sonne bei lockerer Quellbewölkung. Es bleibt trocken. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte von 19 bis 24 Grad.

Doch bereits am Dienstag (21. Juli) wird es kurz wieder etwas unschöner. Nach freundlichem Beginn wird es sowohl im Süden als auch im Norden des Freistaats laut DWD zeitweise stark bewölkt. Einzelne Tropfen oder lokal etwas Regen sind möglich. Am Abend kommt dann die Sonne wieder kurz hervor. (Quelle: DWD) (bes)

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