Gewitter stoppt Löscharbeiten
bgland24-de BGLand Region Bad Reichenhall Schneizlreuth Waldbrand am Kranzbergkogel: Nahendes Gewitter zwingt Einsatzkräfte zur Pause Von: Marcel Sowa, Tim Niemeyer, Felix Graf Schneizlreuth – Erneuter Brandeinsatz im Gebirge: Am Dienstagabend (4. August) ist am Kranzbergkogel im Landkreis Berchtesgadener Land ein Waldbrand ausgebrochen. Update, 19.10 Uhr Aufziehendes Gewitter stoppt Löscharbeiten Wegen einer heranziehenden Gewitterlage mussten die großflächigen Löscharbeiten am Kranzbergkogel im Landkreis Berchtesgadener Land am Mittwochnachmittag (5. August) unterbrochen werden. Ein Aufgebot von rund 140 Einsatzkräften kämpfte seit den frühen Morgenstunden gegen die Flammen. Schutz- und Naturwald betroffen: Weitere Ausbreitung gestoppt Wie das Landratsamt Berchtesgadener Land in einer Pressemeldung mitteilt, ist von dem Vegetationsbrand insbesondere Schutz- und Naturwald in dem schwer zugänglichen, unerschlossenen Areal am Kranzbergkogel betroffen. Den alarmierten Kräften von Feuerwehr, THW, BRK, Bergwacht und Polizei gelang es im Laufe des Tages, eine weitere Ausweitung des Feuers erfolgreich zu verhindern. Das hartnäckige Bodenfeuer konnte bis zum Abend im unwegsamen Gelände jedoch noch nicht vollständig abgelöscht werden. Gewitterlage erzwingt Pause – Fortsetzung am Donnerstagmorgen Gegen 17 Uhr entschied die Einsatzleitung aus Sicherheitsgründen, die Brandbekämpfung am Hang vorerst einzustellen und die Kräfte geordnet ins Tal zu verlegen. Die Löscharbeiten sollen am morgigen Donnerstag (6. August) ab den frühen Morgenstunden unter der Führung von Kreisbrandrat Michael Brandl wieder aufgenommen werden. Die Vorbereitungen für die koordinierte Fortführung des Einsatzes laufen im Landratsamt bereits auf Hochtouren. Update, 13.40 Uhr: Kreisbrandrat Michael Brandl äußert sich zur aktuellen Lage Im Gespräch mit unserem Reporter vor Ort hat sich Kreisbrandrat Michael Brandl zur aktuellen Lage am Kranzbergkogel bei Schneizlreuth geäußert. Update, 12.35 Uhr: Landratsamt gibt Lageupdate Beim Brand am Kranzbergkogel westlich von Schneizlreuth werden seit den frühen Morgenstunden die Löscharbeiten fortgesetzt. Die Brandstelle ist nach derzeitigen Erkenntnissen ein Bodenfeuer mit Glutnestern im Waldboden auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmeter, wie das Landratsamt BGL berichtet. Derzeit sind zwei Hubschrauber der Bayerischen Polizei und ein Hubschrauber eines privaten Unternehmens im Einsatz. Die Löscharbeiten vom Boden aus haben im Laufe des Vormittags begonnen. Dafür mussten mehrere hundert Meter Schlauchleitung durch steiles Bergwaldgelände verlegt werden. 140 Einsatzkräfte vor Ort 140 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, BRK, Bergwacht und Polizei sind derzeit im Einsatz und führen die Löschmaßnahmen aus der Luft und vom Boden von zwei Seiten der Brandstelle aus parallel durch. Im Laufe des Nachmittags sollen die Löscharbeiten aus der Luft zurückgefahren werden, um die Brandbekämpfung am Boden in dem schwer zugänglichen Gelände intensivieren zu können. Am Dienstag, war gegen 17.30 Uhr im Bereich des Kranzbergkogels westlich von Schneizlreuth eine Rauchentwicklung gemeldet worden. Die umgehend eingeleitete Lageerkundung mittels der Landkreisdrohne der Feuerwehr bestätigte an der gemeldeten Örtlichkeit eine Brandstelle. Daraufhin wurden unverzüglich erste Löschmaßnahmen aus der Luft durchgeführt und erste bodengebundene Einsatzkräfte der Feuerwehr in das betroffene Gebiet entsandt. Die Löschmaßnahmen werden unter der Führung des örtlichen Einsatzleiters, Kreisbrandrat Michael Brandl, fortgesetzt. Dieser wurde nach Feststellung des Art. 15 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes (BayKSG) durch das Landratsamt Berchtesgadener Land mit der Einsatzleitung beauftragt. Update, 11.50 Uhr: Brand weiterhin nicht unter Kontrolle Der Waldbrand westlich von Schneizlreuth im Berchtesgadener Land ist weiterhin nicht unter Kontrolle. Die Löscharbeiten am Kranzbergkogel laufen derzeit sowohl von der Luft als auch vom Boden aus auf Hochtouren, wie ein Polizeisprecher auch noch einmal mitteilte. Insgesamt sind drei Hubschrauber vor Ort: zwei davon zum Löschen, einer mit einer Wärmebildkamera. Eine sichtbare Ausdehnung des Brandes gebe es laut dem Beamten zwar nicht mehr, dies sei jedoch nur schwer abzuschätzen, da es sich um ein Bodenfeuer in einem bewaldeten Gebiet handle. Wie lange die Löscharbeiten noch dauern werden, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Das Feuer war am Dienstag nach einer Rauchmeldung entdeckt worden. Eine Erstbewertung per Feuerwehrdrohne konnte eine Brandstelle von mehreren Hundert Quadratmetern bestätigen. Bereits am Abend hatte ein Polizeihubschrauber erste Löschmaßnahmen eingeleitet. Update, 10.20 Uhr: Lage unverändert Die Lage ist nahezu unverändert: Das Feuer hat sich nicht ausgebreitet, die betroffene Fläche ist mehrere Hundert Quadratmeter groß. Das bedeutet jedoch nicht, dass dort alles verbrannt ist. Mittlerweile hat die Feuerwehr Leitungen in das Gelände verlegt, bald sollen die Löschmaßnahmen am Boden starten. Drei Helikopter werfen Wasser aus der Luft ab, um den Brand weiter einzudämmen. Update, 9.10 Uhr: Weitere Informationen von vor Ort Laut einer Sprecherin des Landratsamts Berchtesgadener Land am Ort des Geschehens in Weißbach an der Alpenstraße hat sich der Brand über Nacht nicht ausgebreitet. Momentan sind mehrere Helikopter im Einsatz und im Laufe des Tages sollen die Einsatzkräfte der Feuerwehr vom Boden aus Löschmaßnahmen starten. Dafür laufen derzeit die Vorbereitungen. Das betroffene Gebiet liegt abgelegen im bewaldeten, unwegsamen Gelände. Gebäude sind nicht betroffen, die nächste Straße liegt mehrere Kilometer entfernt. Update, 8.10 Uhr: Landratsamt mit ersten Informationen Auf Nachfrage bestätigte eine Sprecherin des Landratsamts Berchtesgadener Land noch einmal, dass der Einsatz am Mittwochmorgen erfolgreich angelaufen sei. Laut ihr kam zunächst ein Krisenstab zusammen und besprach das weitere Vorgehen, ehe die ersten Einsatzkräfte sich auf den Weg zur Brandstelle machten. Auch die ersten Hubschrauber sind zur Brandbekämpfung im Einsatz. Update, 7.25 Uhr: Einsatzkräfte am Mittwochmorgen zur Brandstelle aufgebrochen Einsatzkräfte sind am Mittwochmorgen bereits von Schneizlreuth aus zur Sellarnalm gefahren und steigen von dort zur Brandstelle auf. Derzeit werden Vorbereitungen zur Löschwasserbereitstellung für die Löschhubschrauber getroffen. Unter anderem wurden Faltbehäter für Löschwasser aus Traunstein und Berchtesgaden angeliefert. Aus Schellenberg wurde ein Spezialfahrzeug zur Waldbrandbekämpfung angefordert. Die Bergwacht Inzell ist mit den Fußtruppen zur Einsatzstelle unterwegs, um Feuerwehrkräfte, wenn nötig, sichern zu können. Nach derzeitigen Erkenntnissen hat sich der Brand nicht dramatisch ausgebreitet. Die Brandursache steht bisher nicht fest. Eine genaue Größenordnung, wie viel Wald betroffen ist, konnte vom Einsatzleiter, Kreisbrandrat Michael Brandl, gegenüber einem BGLand24-Reporter vor Ort ebenfalls noch nicht angegeben werden. Ab 7.30 Uhr kommen nun vorerst zwei Löschhubschrauber aus Österreich zur Brandbekämpfung. Weitere Details folgen im Laufe des Morgens. +++ Dienstag +++ Update, 23 Uhr: Mehrere Hubschrauber für Mittwoch angefordert Mehrere hundert Quadratmeter brennen im steilen Gelände. Dies geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der Feuerwehr, der Polizei Bad Reichenhall und der Gemeinde Schneizlreuth hervor. Wie die Behörden in ihrer gemeinsamen Erklärung mitteilen, ging der erste Alarm wegen einer sichtbaren Rauchentwicklung am Dienstag (4. August) gegen 17.30 Uhr ein. Eine umgehend gestartete Erkundung mit der Spezialdrohne des Landkreises brachte rasch Klarheit: Am Kranzbergkogel erstreckt sich die Brandstelle über eine Fläche von mehreren hundert Quadratmetern unwegsamen Terrains. Ein sofort angeforderter Polizeihubschrauber leitete noch am Dienstagabend erste Löschwasserabwürfe aus der Luft ein, während sich bodengebundene Kräfte der Feuerwehr durch das extrem schwer zugängliche Areal zur Brandstelle vorkämpften. Kreisbrandrat übernimmt Einsatzleitung Da das Feuer bis zum Abend nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurden die Vorkehrungen für den Großeinsatz intensiviert. Nach Ausruf des Artikels 15 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes (BayKSG) betraute das Landratsamt Berchtesgadener Land Kreisbrandrat Michael Brandl offiziell mit der Gesamteinsatzleitung. Unter seiner Führung werden die weiteren Maßnahmen koordiniert. Großaufgebot mit mehreren Löschhubschraubern am Mittwoch Für Mittwoch (5. August) ist die Fortführung der Löscharbeiten geplant; die Vorbereitungen laufen nach Angaben der Behörden bereits auf Hochtouren. Vorgesehen ist insbesondere der parallele Einsatz mehrerer Löschhubschrauber in enger Abstimmung mit den Einheiten von Feuerwehr und Bergwacht am Boden, um die Flammen am Steilhang gezielt einzudämmen. Update, 22 Uhr Brandbekämpfung wird wegen Dunkelheit eingestellt Wie Kreisbrandrat Michael Brandl gegenüber BGLand24.de bestätigte, wird der Löscheinsatz am Dienstagabend aufgrund des schwindenden Tageslichts bald pausiert werden. Die Planungen für die Fortsetzung des Einsatzes am Mittwoch laufen bereits auf Hochtouren. Genaue Angaben über das tatsächliche Ausmaß der vom Feuer betroffenen Fläche im steilen Gelände der östlichen Chiemgauer Alpen konnten am Abend vonseiten der Kreisbrandinspektion noch nicht gemacht werden. Die Polizei war von einer Fläche von 10 mal 20 Metern ausgegangen. Hubschrauber im Löscheinsatz Bis zum Einbruch der Nacht war ein Polizeihubschrauber im ununterbrochenen Einsatz, um Wasser über der schwer zugänglichen Brandstelle im Gemeindegebiet von Schneizlreuth abzuwerfen. Am Mittwochmorgen soll der Kampf gegen die Flammen am Berg wieder aufgenommen werden. Update, 21.36 Uhr Polizei gibt mehr Details bekannt Wie die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd gegenüber BGLand24.de zur Auskunft gab, sei wohl nach ersten Informationen eine Fläche von 10 mal 20 Metern von dem Brand betroffen. Angaben von vor Ort waren zuvor von einer Fläche von 1000 Quadratmetern ausgegangen. Neben dem Löschhubschrauber seien die Alpine Einsatzgruppe der Polizei, die Bergwacht sowie die Feuerwehr im Einsatz, hieß es vonseiten des Polizeipräsidiums weiter. Update, 21.06 Uhr Wohl 1000 Quadratmeter Fläche betroffen Laut ersten Informationen von vor Ort soll bei dem Waldbrand offenbar eine Fläche von gut 1000 Quadratmetern betroffen sein. Waldbrand bei Schneizlreuth ausgebrochen Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Bad Reichenhall erstreckt sich der Brand am Kranzbergkogel im Gemeindegebiet von Schneizlreuth. Das teilten die Beamten auf Anfrage von BGLand24.de mit. Um das Feuer in dem schwer zugänglichen Areal schnell einzudämmen, befindet sich ein Polizeihubschrauber im aktiven Löscheinsatz. Der Helikopter nimmt gezielt Wasser auf und wirft es über der Brandstelle am Berg ab. Bergwacht und Feuerwehr gemeinsam im Einsatz