Gianni Infantino erhält überraschende Unterstützung von WM-Teilnehmer
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Gianni Infantino (56) entzweit weiterhin die Fußball-Welt. Während die Uefa auch nach dem Rückzug seiner WM-Privatisierungspläne auf einen Rücktritt pocht, erhält der wankende Fifa-Boss inzwischen öffentliche Unterstützung aus mehreren Teilen der Welt. Mexiko-Wende zugunsten Infantinos Der mexikanische Verband (FMF) stellte sich am Donnerstag hinter Infantino. Eine überraschende Wende, da die FMF in der vergangenen Woche als Mitglied der Concacaf (Verband für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik, d. Red.) Infantinos WM-Vorhaben entschieden abgelehnt hatte. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag veröffentlichte auch der argentinische Fußballverband (AFA) eine Mitteilung. Darin lobt der Vize-Weltmeister Infantino für seine öffentliche Entschuldigung nach dem Scheitern seiner Pläne und seine bisherige Arbeit als Präsident. Abschließend schreibt die AFA: „Angesichts des bevorstehenden Fifa-Kongresses (am 18. März, d. Red.) ist der Verband […] daher fest davon überzeugt und bekräftigt, dass der richtige Weg darin besteht, unter Ihrer Führung weiterzuarbeiten, um einen besseren und noch inklusiveren Fußball weiterzuentwickeln.“ Damit weichen die Argentinier vom südamerikanischen Dachverband (Conmebol) ab. Die Conmebol zählt normalerweise zu Infantinos Unterstützern, kritisierte den Italo-Schweizer für dessen Alleingänge aber scharf. Die Einberufung eines außerordentlichen Kongresses, auf dem über die Zukunft Infantinos abgestimmt werden könnte, lehnt die Conmebol jedoch ab. Auf den afrikanischen Kontinentalverband (CAF) kann der Fifa-Boss ohnehin zählen. Am Donnerstag teilte das CAF-Exekutivkomitee mit: „Das CAF-Exekutivkomitee bekräftigte einstimmig seine Unterstützung für FIFA-Präsident Gianni Infantino und dankte ihm für sein langjähriges Engagement für den afrikanischen Fußball.“