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Gianni Infantino: Fifa-Chef Infantino zeigt sich offen für Gespräche über Reformen

Sport

Fifa-Präsident Gianni Infantino hat sich mit Blick auf Reformen im Weltfußballverband offen gezeigt. Der in Kritik geratene Schweizer kündigte in einem Brief an die Präsidenten der 211 Mitgliedsverbände einen Austausch über die Entscheidungsprozesse im Verband an. Das berichteten The Athletic sowie die Nachrichtenagenturen dpa und AFP unter Berufung auf das Schreiben.

Konkret bot Infantino demnach an, darüber zu diskutieren, wie die Fifa-Institutionen früher in große Projekte einbezogen werden können und welche Rolle dabei auch der Präsident haben soll. Bei einem Treffen im Oktober könnte Infantino zufolge eine »Konsultation mit den Konföderationen, den Mitgliedsverbänden und den betroffenen Interessengruppen« über die Entscheidungsprozesse im Verband geführt werden. Zudem kündigte er an, den Fifa-Rat fragen zu wollen, ob dieser eine unabhängige externe Untersuchung des derzeitigen Governance-Systems des Verbands für große strategische Projekte in Auftrag geben möchte.

Infantino schließt Rücktritt aus

In dem Schreiben machte Infantino zugleich deutlich, dass er die Fifa weiter anführen will. »Ich bleibe voll und ganz dazu verpflichtet, die Fifa zu führen, und bin zuversichtlich, was wir gemeinsam erreichen können. Unsere Verantwortung ist größer als jeder einzelne Vorschlag oder jede Meinungsverschiedenheit«, schrieb Infantino.

Insbesondere seit einem Vorstoß zur Vermarktung der WM-Rechte durch externe Investoren unter anderem aus dem Umfeld des US-Präsidenten Donald Trump steht Infantino stark unter Druck. Über den umstrittenen Vorstoß schrieb der Fifa-Chef, der Vorschlag sei zu früh an die Öffentlichkeit geraten und hätte den fälschlichen Eindruck erweckt, es habe sich um eine bereits getroffene Entscheidung gehandelt.

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