Gina-Lisa Lohfink hadert mit ihrem Ruhm: „Ich habe kein richtiges Leben mehr“
„Ich würde alles rückgängig machen, um nicht berühmt zu sein.“ Gina-Lisa Lohfink, der ein Leben voller Schmerzen droht, zieht anlässlich ihres 40. Geburtstags eine ernüchternde Bilanz ihrer Karriere. Im Gespräch mit der „Bild“ spricht die Reality-Darstellerin Gina-Lisa offen darüber, wie sehr sie das Leben in der Öffentlichkeit heute belastet.
Gina-Lisa Lohfink: „Berühmt zu sein, ist furchtbar“
Die ehemalige Teilnehmerin von „Germany's Next Topmodel“ spricht in der „Bild“ auch über schwierige Erfahrungen abseits der Kameras. Dabei berichtet sie unter anderem von Erlebnissen sexueller Gewalt und den Folgen zahlreicher kosmetischer Eingriffe.
Auch mit ihrem Leben in der Öffentlichkeit hadert Gina-Lisa, die sich gerade erst aus dem Krankenhaus gemeldet hat. „Ich war von heute auf morgen berühmt. Zack, die Bohne. Heute freue ich mich darüber gar nicht mehr. Ich finde es schlimm. Berühmt zu sein, ist furchtbar. Ich habe jeden Tag diesen Druck. Die Leute schauen mich an, machen Bilder und Videos, wollen Fotos und Autogramme. Ich habe kein richtiges Leben mehr. Die Menschen erzählen alles über mich, aber keiner fragt: ‚Gina, geht es dir gut? Ist alles okay?’“
Nach Beauty-OPs: Gina-Lisa Lohfink berichtet von großen Schmerzen
Die Folgen ihrer Beauty-Eingriffe spürt Gina-Lisa Lohfink bis heute. Sie berichtet von täglichen Schmerzen und will mit ihren Erfahrungen andere warnen.
„Schaut mich an: Ich bin fast gestorben und mir war überhaupt nicht bewusst, was ich da mache. Ich habe immer weitergemacht, weiter, weiter, weiter. Bis heute. Ich habe jeden Tag Schmerzen. Jeden Tag muss ich mich darum kümmern. Eiter, Blut, Absonderungen. Das habe ich mir selbst angetan“, erklärt Gina-Lisa Lohfink, die vor ihren Beauty-OPs noch ganz anders aussah.