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"Ging nach hinten los": Ikke Hüftgolds WM-Song verärgert sogar seine eigenen Fans

Unterhaltung

Während der WM findet sich Ikke Hüftgold inmitten einer Kontroverse wieder. Dabei geht es um einen Song, der zunächst mit dem Projekt "Margot Huber" in Verbindung gebracht wurde. Mit grundlegenden Schlager- und Ballermann-Rezepten hat der neue KI-Song "Jetzt wird gefickt" das Internet erobert. Statt Pathos oder Stolz auf die Nationalmannschaft kommt das Hitpotenzial weniger durch große Emotionen, sondern eher durch absurde und teils obszöne Zeilen. Im Mittelpunkt stehen Namen wie Nick Woltemade, Nico Schlotterbeck, Leroy Sané oder Jonathan Tah, die – mit viel Augenzwinkern – in Party-Manier besungen werden. Nun aber betritt Ikke Hüftgold die Bildfläche, und der Track von Margot Huber ist plötzlich verschwunden. Auf Social Media reagieren viele Fans gereizt. Irritationen rund um WM-Song Hinter dem viralen Song steht die Kunstfigur "Margot Huber", die bereits mit anderen KI-Produktionen Aufmerksamkeit generierte. Doch wie viel künstliche Intelligenz steckt tatsächlich in "Jetzt wird gefickt"? Der mutmaßliche Hauptverantwortliche, Benjamin Gronau, gibt an, die Kompositionen selbst zu entwickeln und KI lediglich für die finale Umsetzung, also etwa für Stimmeffekte und lyrische Feinheiten, einzusetzen. Damit ist der Song ein Mischprodukt aus klassischem Songwriting und moderner KI-Technik. Doch nun ist die Verwirrung groß, denn Ikke Hüftgold hat seine eigene Version des Tracks herausgebracht – Text und Beat wurden leicht abgeändert. Dazu deutete er bei Social Media an, der Song stamme sogar ursprünglich von ihm. In einem Instagram-Post heißt es: Doch wo bleibt bei all dem Benjamin Gronau, dessen Name noch bei "Margot Huber" in den Credits auftauchte, bei Ikke Hüftgold aber nicht mehr? Kritik an Ikke Hüftgold Warum ausgerechnet "Jetzt wird gefickt" Ikke Hüftgold zunächst peinlich war, viele andere seiner Songs aber nicht, bleibt derweil unklar. Manches spricht aus Sicht der Fans dafür, dass er schlicht vom Hype um den WM-Song profitieren wollte. Der 49-Jährige weist jedoch entsprechende Vermutungen von sich. Ein User, der spekuliert, es sei an dieser Stelle Geld geflossen, bekommt als Antwort auf Instagram: "Warum sollte ich für meinen eigenen Song Geld bezahlen und vor allem an wen? Margot braucht doch nur Strom." In jedem Fall geht die Rechnung für den Party-Sänger bislang nicht zu 100 Prozent auf, denn: Viele meinen, dass die originale Version von "Margot Huber" deutlich besser war, wie der Blick auf die Kommentare zeigt.

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