DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold 0,00 % 3.898,90 USD 21:59:59 Silber +0,36 % 49,28 USD 21:59:59 Brent -3,58 % 113,43 USD 21:59:57 WTI 0,00 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin +0,57 % 77.877,48 USD 10:27:52 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:29 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:27:29 EUR/CHF -0,32 % 0,92060 CHF 06:21:10 EUR/JPY -0,23 % 175,650 JPY 06:21:10

Giorgia Meloni: Liebe Grüße, Giorgia und Mette

Welt

Als 2022 mit Giorgia Meloni eine Vertreterin der postfaschistischen Partei Fratelli d‘Italia Ministerpräsidentin von Italien wurde, war das Entsetzen groß. Zumindest kurz. Dann wich es Erleichterung und sogar einer gewissen Faszination. Weder schien Meloni Schaden an der EU anrichten zu wollen noch fiel sie in deren Reihen mit schrillem Populismus auf. Im Gegenteil: Sie machte sich schnell unverzichtbar.

Dass sie lange Zeit einen guten Draht zu Donald Trump hatte, nutzte Meloni, um zwischen Europa und den USA zu vermitteln. Gemeinsam mit anderen europäischen Regierungschefs und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj reiste sie etwa nach Washington, um über ein mögliches Kriegsende zu verhandeln. Und je größer die Kluft zwischen Deutschland und Frankreich wurde, je mehr Regierungskoalitionen ringsum zerbrachen, desto verlässlicher stand Meloni da. Europas »Stabilitätsanker« ist das Bild, mit dem sie in deutschen Medien häufig beschrieben worden ist.

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