DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.443,67 USD 07:23:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Gipfel in der Türkei: Trump soll mit schlechter Laune nach Ankara gereist sein

Welt

Angesichts der Kürzungsdrohungen von US-Präsident Donald Trump stellen sich die übrigen Nato-Länder auf einen schwierigen Gipfel in Ankara ein. Trumps Skepsis gegenüber der Allianz habe sich in den vergangenen zwölf Monaten noch vergrößert, berichtet der US-Sender CNN. Als Grund dafür gilt die fehlende Bereitschaft der Mitgliedsstaaten, sich am amerikanisch-israelischen Angriff auf den Iran zu beteiligen. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump kürzlich: „Es ist lächerlich, dass die USA diesen einseitigen Kurs weiterverfolgen, obwohl die Beziehung nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Sie waren nicht für uns da!!!“ Überdies wirft Trump den Verbündeten vor, sich nicht genug an der Finanzierung des Bündnisses zu beteiligen und zu wenig Geld für die eigene Verteidigung auszugeben. Der Nato entzog er zuletzt wichtige militärische Fähigkeiten. Rutte versuchte, die Wogen zu glätten Auch die Drohungen Trumps gegen Grönland, immerhin ein Teil des Nato-Partners Dänemark, trugen laut CNN zu den Spannungen vor dem Gipfel bei, an dem Trump eigenen Angaben zufolge nur widerwillig teilnimmt. Bei einem Treffen mit dem Nato-Generalsekretär Mark Rutte im vergangenen Monat sagte Trump, er nehme an dem Gipfel nur teil, weil der Gipfel vom türkischen Präsidenten Erdoğan ausgerichtet werde. Der US-Präsident sieht Erdoğan als seinen Freund an. Dem Sender zufolge gab eine mit dem Vorgang vertraute Quelle an, es sei Trump und seinem Team vermittelt worden, dass ein Fernbleiben respektlos gegenüber Erdoğan sei. Rutte hatte sich bei seinem Besuch im Weißen Haus Mühe gegeben, die Wogen zu glätten. Dem Bericht zufolge sollen Regierungsvertreter in Gesprächen die Befürchtung geäußert haben, dass der Gipfel angesichts der schlechten Laune des Präsidenten möglicherweise nicht reibungslos verlaufen würde. „Keine Wutausbrüche von Präsident Trump“ sind laut der ehemaligen Nato-Sprecherin Oana Lungescu schon ein Indikator für einen positiv verlaufenden Gipfel. Dazu „eine Bekräftigung der Einheit des Bündnisses“, sagte Lungescu dem britischen „Guardian“. Sie erwarte, dass das gemeinsame Abschlussdokument des Treffens kurz ausfallen werde. Landung in Ankara: Trump begrüßte Soldaten Protokollkonform Am frühen Dienstagnachmittag (Ortszeit) war der US-Präsident mit seiner neuen Air Force One in der türkischen Hauptstadt Ankara gelandet. Den Jumbojet hatte Trump vergangenes Jahr in einem umstrittenen Akt als Geschenk vom Golfemirat Katar angenommen – nun nutzte er ihn erstmals für eine Auslandsreise, wie Trump auch der Übersetzerin des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nach der Landung stolz erzählte. Erdogan empfing Trump direkt auf dem Flugplatz Etimesgut, auf dem ein Nato-blauer Teppich ausgerollt wurde. An diesem waren auch Soldaten zu Ehren Trumps angetreten. Trump wandte sich an die Soldaten mit dem Gruß „Hallo Soldat“ auf Türkisch. Dies in der Türkei ist Teil des üblichen Protokolls bei Besuchen ausländischer Gäste, die mit militärischen Ehren begrüßt werden. Die Soldaten antworteten mit einem lauten „Danke“.

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