Gladbach: Wael Mohya muss gegen Velbert verletzt raus - erste Entwarnung
Hack war mit seinem Doppelpack für die 2:0-Pausenführung verantwortlich, die übrigen Treffer fielen in den zweiten 45 Minuten, die aus Gladbacher Sicht mit einem Schock begannen: Der gerade erst ins Spiel gekommene Wael Mohya musste nur fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff vom Feld. Zunächst wurde der 17-Jährige am Spielfeldrand behandelt, mit einem dick bandagierten Oberschenkel humpelte er schließlich in die Kabine. Gladbachs Trainer Eugen Polanski gab gegenüber unserer Redaktion nach dem Schlusspfiff eine erste Entwarnung: „Wenn es schwerwiegender wäre, dann könnten wir es zum jetzigen Zeitpunkt sowieso noch nicht sagen. Aber wir gehen davon aus, dass es nur ein Schlag auf den Oberschenkel war. Da ist der Muskel zugegangen, ein klassisches Eisbein“, sagte Polanski. Für Mohya wäre diese Diagnose Glück im Unglück. Erst im vergangenen Jahr hatte er sich in der Vorbereitung eine Verletzung zugezogen. Mit einem Innenbandanriss am Knie verpasste er nach einer starken Vorbereitung den Saisonstart. Die Borussen ließen sich am Mittwoch nicht von der Auswechslung Mohyas beirren und legten gegen den Oberligisten nach: Erst traf Danfa, dann der für Mohya eingewechselte Neuhaus. Vali Fard legte nach einer Ecke von David Herold mit einem Kopfball zum 5:0 nach. Machino verwandelte in der 66. Minute einen Strafstoß, den Fleck rausgeholt hatte. Der Offensivspieler, der wie Danfa und Mathieu Nguefack seit Sonntag fest zum Kader der Profis gehört, erzielte per Schlenzer ins lange Eck einen der schönsten Treffer des Abends zum 7:0. Für den Schlusspunkt sorgte Neuhaus mit seinem zweiten Tor in der 84. Minute.