DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.447,15 USD 07:18:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Glucosamin: Beliebtes Supplement erhöht Alzheimer-Risiko um 25%

Gesundheit

Eine Analyse von 66.000 Patientendaten zeigt: Das beliebte Nahrungsergänzungsmittel Glucosamin kann das Alzheimer-Risiko deutlich steigern. Besonders gefährdet sind Menschen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen. Risiko für Alzheimer-Patienten steigt Die im Juli 2026 veröffentlichte Studie liefert alarmierende Zahlen. Bei Patienten mit bereits bestehenden kognitiven Problemen stieg das Risiko für eine Alzheimer-Erkrankung um 25 Prozent. Auch die Sterblichkeit innerhalb von fünf Jahren lag in dieser Gruppe um ein Viertel höher. Der Grund: Glucosamin überwindet die Blut-Hirn-Schranke. Im Gehirn fördert die Substanz eine Hyperglykosylierung – ein Prozess, der mit neurodegenerativen Erkrankungen in Verbindung steht. Tierversuche bestätigen diesen Mechanismus und zeigten einen beschleunigten Gedächtnisverfall. Diabetes-Medikamente senken das Risiko Während Glucosamin schadet, wirken bestimmte Diabetes-Medikamente schützend. SGLT2-Inhibitoren senkten das Alzheimer-Risiko bei Typ-2-Diabetikern um bis zu 43 Prozent, GLP-1-Agonisten um rund 33 Prozent. Das ist relevant, denn eine Diabetes-Erkrankung erhöht das Alzheimer-Risiko um etwa 50 Prozent. Fachleute empfehlen daher ein frühzeitiges Screening auf das kardiorenal-metabolische Syndrom. Deutschland plant die Einführung eines verpflichtenden Diabetes-Screenings für 2028. KI erkennt Alzheimer Jahre vor Symptomen Die Früherkennung macht große Fortschritte. Ein an der Texas A&M University entwickeltes KI-Modell namens NITROGEN erreicht eine Genauigkeit von über 92 Prozent – und das bis zu sieben Jahre vor den ersten klinischen Symptomen. Anzeige Vergessen Sie Namen oder Termine immer öfter? Der 2?Minuten?Selbsttest mit 7 Fragen zeigt, ob das noch normal ist – anonym & kostenlos. Hier den kostenlosen Demenz-Selbsttest starten Weitere vielversprechende Ansätze: Schlafdaten-Analysen: Forscher nutzen Polysomnographie und Biomarker wie Beta-Amyloid oder p-tau181 zur Einteilung in biologische Subgruppen Netzhaut-Scans: Systeme wie Reti-Pioneer analysieren Fotos der Netzhaut in nur 30 Sekunden Bluttest: Der Biomarker p-tau217 ermöglicht die Einschätzung des 10-Jahres-Risikos mit bis zu 78 Prozent Wahrscheinlichkeit WHO: 45 Prozent aller Demenzfälle vermeidbar Die Weltgesundheitsorganisation aktualisierte im Juli 2026 ihre Präventionsleitlinien. Rund 57 Millionen Menschen leben weltweit mit einer Demenz, jährlich kommen etwa 10 Millionen Neuerkrankungen hinzu. Die Kosten: 1,3 Billionen US-dollar pro Jahr. Die wichtigsten Präventionspfeiler: Bewegung: Bereits 3.000 Schritte täglich verlangsamen die Ausbreitung des Tau-Proteins. Optimal sind 5.000 bis 7.500 Schritte oder 150 bis 300 Minuten moderate Aktivität pro Woche Ernährung: Die MIND-Diät mit Blattgemüse, Beeren, Nüssen und Vollkorn senkt das Risiko um bis zu 40 Prozent. Eine Studie mit 1.800 Teilnehmern bestätigt: Entzündungshemmende Kost reduziert das Demenzrisiko um 29 Prozent Keine Selbstmedikation: Vitaminpräparate (B, E, Omega-3) oder Multimineralien ohne diagnostizierten Mangel? Ausdrücklich nicht empfohlen Weitere Faktoren: Hörgeräte bei Hörverlust, Reduktion von Luftverschmutzung, Kontrolle von Bluthochdruck und Übergewicht Anzeige Diese 11 Alltagsübungen halten Ihr Gehirn bis ins hohe Alter fit – ganz ohne teure Präparate und mit minimalem Zeitaufwand. Entdecken Sie im kostenlosen Ratgeber, wie Sie Demenz gezielt vorbeugen und Ihre Konzentration nachhaltig stärken. Kostenlosen Gehirntraining-Guide jetzt herunterladen Neue Medikamente in der Pipeline Die Pharmaindustrie arbeitet an mehreren vielversprechenden Wirkstoffen. Roche testet in der Phase-3-Studie PrevenTRON den Wirkstoff Trontinemab an 1.600 symptomfreien Probanden. Das Mittel Diranersen reduziert Tau-Fibrillen um 50 bis 65 Prozent. Ein experimenteller Ansatz der University of Texas: die kurzzeitige Inhalation von fünfprozentigem CO2. In einer kleinen Studie aktivierte dies das glymphatische System und förderte den Abtransport von Beta-Amyloid und Tau-Proteinen – die Effekte klangen allerdings nach einer Stunde wieder ab.

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