"Go Trabi Go"-Star Claudia Schmutzler heiratet sich selbst
Die Schauspielerin Claudia Schmutzler hat sich selbst das Ja-Wort gegeben – exakt einen Tag vor ihrem Geburtstag. Auf Instagram teilte der "Rote Rosen"-Star emotionale Bilder der Zeremonie.
Schauspielerin Claudia Schmutzler hat sich selbst geheiratet. Wie sie auf ihrem Instagram-Profil zu Bildern ihrer Hochzeit mitteilte, gab sie sich am 18. September 2026 selbst das Ja-Wort – eine sogenannte Selbstheirat. Das Datum fiel dabei auf den Vortag ihres 60. Geburtstags.
Claudia Schmutzler: "Habe herausgefunden, wer ich wirklich bin"
In ihrem Beitrag betonte sie, dass dieser Schritt weder aus einem Gefühl des Mangels noch aus Trotz erfolgt sei, sondern "mit Größe, Kompetenz und ohne falsche Bescheidenheit". Auf den begleitenden Fotos war die Schauspielerin in einem weißen Kleid mit einem Blumenstrauß zu sehen, umringt von applaudierenden Gästen.
In einem weiteren Instagram-Beitrag vertiefte die gebürtige Dresdenerin ihre Beweggründe. "Ich habe herausgefunden, wer ich wirklich bin. Und ich habe begriffen, dass das Glück nichts ist, was einem widerfährt. Es ist eine Lebensart. Auf jeden Fall meine."
Vom "Go Trabi Go"-Star zur "Rote Rosen"-Hauptdarstellerin
Claudia Schmutzler wurde 1992 einem breiten Publikum durch ihre Rolle der Jacqueline Struutz in der Komödie "Go Trabi Go" an der Seite von Wolfgang Stumph bekannt.
TV-Zuschauer kennen sie außerdem als Krankenschwester Stefanie Wilde in der Sat.1-Serie "Für alle Fälle Stefanie" und als Kriminalhauptkommissarin Katrin Börensen in der ZDF-Serie "SOKO Wismar".
2019 übernahm sie für einige Folgen die Rolle der Astrid Richter in der ARD-Daily-Soap "Rote Rosen".
Schmutzler war mit Sönke Schnitzer liiert
Schmutzler hat zwei Kinder: Sohn Constantin und Tochter Charley Ann, die 2014 die vierte Staffel von "The Voice of Germany" gewann. Von 2016 bis 2021 war die Schauspielerin mit ihrem Kollegen Sönke Schnitzer liiert – die Trennung machte sie 2023 öffentlich.
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Bei der Selbstheirat – auch "Sologamie" genannt – handelt es sich um einen symbolischen Akt, bei dem eine Person sich selbst das Eheversprechen gibt. Rechtlich bindend ist eine solche Zeremonie nicht. Sie gilt als Ausdruck von Selbstliebe und Selbstakzeptanz. (red)