Google: Das neue Smartphone Pixel wird zum KI-Schaufenster
New York. Über eines können sie bei Google inzwischen lachen: den Vorwurf, zu viel über ihre Nutzer zu wissen. Trevor Noah, Comedian und früherer „Daily Show“-Moderator, steht auf einer Bühne in New York und preist eine neue Funktion der Pixel-Smartphones an – das Suchmaschinen-Roulette. „Das Gerät wählt nach dem Zufallsprinzip einen Eintrag aus eurem Suchverlauf aus und teilt ihn mit all euren Kollegen“, sagt Noah unter dem Gelächter des Publikums. Die Funktion gibt es nicht; es war ein Witz des Comedians. Die Stoßrichtung des Abends traf sie aber: Bei Google steht nicht das Gerät, sondern die intelligente Software im Vordergrund. Am Mittwochabend (Ortszeit) stellte der Tech-Konzern in New York die elfte Generation seiner Pixel-Geräte vor. Neben der Basisversion und einem Pro-Modell in zwei Größen gehört dazu auch ein faltbares Gerät. Zudem gab Google seiner Smartwatch ein Update. Daneben bringt der Konzern einen digitalen Tracker, den Pixel Tag, auf den Markt. Im Zentrum aber stand die Künstliche Intelligenz (KI).