Google Pixel Watch 5: Kaum von der Pixel Watch 4 unterscheidbar, aber mit mehr KI
Das Google Pixel 5 XL oder spätere Pro-Modelle haben es gezeigt: Google ist nicht besonders gut darin, unangekündigte Produkte vor der Öffentlichkeit geheim zu halten. Spätestens seit Prototypen im Taxi oder Restaurant aufgetaucht sind, überrascht kaum ein Leak mehr. Nachdem eigentlich schon alles zur neuen Google Pixel Watch 5 geleakt wurde, folgt nun die offizielle Vorstellung. Wer auf größere Designänderungen gehofft hat, dürfte allerdings etwas enttäuscht werden. Ähnlich wie bei der vorangegangenen Generation übernimmt die Smartwatch das gewohnte, rundgelutschte Gehäusedesign der Pixel Watch 4 ohne optische Experimente. Erhältlich ist das Modell erneut in den Gehäusegrößen 41 mm und 45 mm. Beim Zubehör zeigt sich Google jedoch gewohnt vielseitig: Neben dem überarbeiteten Sportarmband der 2. Generation stehen unter anderem ein Active Sportarmband, ein gewebtes sowie ein elastisches mehrfarbiges Armband zur Auswahl. Für edlere Anlässe sorgen ein Milanaise-Armband, ein Kettenarmband sowie zwei Leder-Varianten für Optionen am Handgelenk. Auch ein spezielles Notfall-ID-Tag aus Silikon lässt sich an vielen Bändern befestigen. Die Preise liegen bei 419 Euro bzw. 519 Euro (LTE) für die 41-Millimeter-Variante. Das größere Modell schlägt mit 449 Euro respektive 549 Euro (LTE) zu Buche. Die Uhr startet dabei zusammen mit der Google Pixel 11 Serie. Pixel Watch 5: Technisch quasi identisch zur Pixel Watch 4 Unter der Haube scheint Google beim Prozessor ebenfalls auf Kontinuität zu setzen. Während Samsung bei seinen aktuellen Top-Modellen auf neuere Chipsets umgestiegen ist, arbeitet in der Pixel Watch 5 weiterhin der bekannte Snapdragon W5 Gen 2 aus der Google Pixel Watch 4 (Test). Ein Leistungs- oder Effizienzsprung bleibt damit aus, allerdings spendiert der Hersteller ein RAM-Upgrade von 2 auf 3 GB Arbeitsspeicher. Einhand-Gesten und Gemini-Integration im Alltag Die Pixel Watch 5 bringt außerdem umfassende Software-Neuerungen bei der Bedienung. Dank erweiterter Einhand-Gesten wie „Double Pinch“ und „Wrist Turn“ lässt sich die Uhr auch bei vollen Händen handsfrei steuern. So lassen sich Mitteilungen durchscrollen, Anrufe steuern oder Live-Updates von Apps wie Waymo, Just Eat oder Google Wallet direkt auf dem Display bedienen. Zudem zieht die KI-Steuerung über Gemini Wear auf der Smartwatch ein. Das System nutzt das „Material 3 Expressive“-Design und bietet proaktive Vorschläge aus Gmail, Messages und Calendar direkt auf dem Handgelenk. Auf Pixel-Smartphones wie dem Pixel 11 lassen sich komplexe Task-Automatisierungen starten und über Benachrichtigungen auf der Uhr nachverfolgen. Auch Offline-Sprachbefehle für Grundeinstellungen wie Timer, Workout-Tracking oder Systemmodi werden unterstützt. Das Aktivieren des KI-Assistenten erfolgt wahlweise per Button, „Hey Google“ oder über die verbesserte „Raise to Talk“-Geste. Mit * oder markierte Links sind „Affiliate-Links“. Mit dem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Verkaufsprovision, ohne dass du mehr bezahlst. Quellen: