Grand Canyon: Unwetter löst Sturzflut aus - Suche nach 15 Vermissten
Dieser Ausdruck wurde am 31.08.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.
Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht
US-Bundesstaat Arizona Sturzflut im Grand Canyon – mindestens 15 Menschen vermisst
Der US-Nationalpark Grand Canyon gilt als Paradies für Wanderer, kann aber bei Wetterumschwüngen zur Falle werden. Schwere Unwetter haben nun Brücken weggespült und Zeltplätze geflutet. Die Suche nach Vermissten ist schwierig.
31.08.2026, 02.00 Uhr
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback!
Nach einer Sturzflut im Grand Canyon Nationalpark im US-Bundesstaat Arizona bittet die zuständige Behörde um Mithilfe bei der Suche nach mehr als 15 Menschen. Diese könnten als »vermisst oder unauffindbar« gelten, teilte der National Park Service in den sozialen Medien mit.
Gemeinsam mit den Behörden des Bundesstaates Arizona werde versucht, Menschen in Sicherheit zu bringen und alle von der Flut betroffenen Menschen zu erfassen. Zunächst war sogar von rund 20 Vermissten die Rede gewesen.
Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen.
Externen Inhalt anzeigen
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Laut dem bisherigen Stand war es am Samstag um 14.30 Uhr (Ortszeit) im Bereich der Phantom Ranch sowie des sehr beliebten Bright Angel Canyons zu einer Sturzflut gekommen. Zuvor hatte es mehrere Unwetter mit Starkregen gegeben. Der meiste Regen fiel über steilem, felsigem Gelände und floss sofort ab, wie die Behörden mitteilten. Das habe dann in tieferliegenden Bereichen zu Überschwemmungen geführt.
Der US-Sender CNN zitiert den Wanderer David Gregory, der mit einer Gruppe in dem Gebiet unterwegs war. Demnach hätten die Wanderer bemerkt, dass der Bach nahe ihres Lagers sehr schnell floss und viel Treibgut mit sich führte. Wenig später seien sie von einem Hubschrauber aus dem Gebiet gebracht worden.
Nahezu alle Brücken wurden weggespült
Auf Bildern und einem Video war zu sehen, dass das Gebiet rund um die Phantom Ranch verwüstet und mit Schlamm bedeckt wurde. Fast alle Fußgängerbrücken über den Bach Bright Angel seien zerstört worden, hieß es vom National Park Service.
»Das war alles beängstigend« zitiert die britische BBC die 41-jährige Nikki Baggs, die ebenfalls per Hubschrauber evakuiert wurde: »Es war ein wunderschöner Tag und dann fingen die Leute an zu schreien und zu rennen.«
Bis zum Sonntagmorgen seien 62 Personen von der Phantom Ranch und dem unteren North Kaibab Trail gerettet worden, hieß es weiter. Weitere Evakuierungen seien geplant. Der NPS warnte vor Gewittern und Starkregen am Sonntag und Montag, die erneut zu Sturzfluten führen könnten.
jok/dpa