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Grand Prix von Ungarn: „Das Auto ist aerodynamisch einfach komplett kaputt. Was für ein Witz“, hadert Verstappen

Sport

Audioplayer wird geladen Anzeige Max Verstappen hat in dieser Formel-1-Saison schon eine Menge Tiefpunkte erlebt. Die Qualifikation zum Grand Prix von Ungarn bot aber auch für den viermaligen Weltmeister etwas Neues. „Das Auto ist aerodynamisch einfach komplett kaputt“, meinte der Red-Bull-Star in Budapest. „Es wird einfach immer schlimmer. Was für ein Witz.“ Verstappen verpasste einen Spitzenplatz für das letzte Rennen vor der Sommerpause am Sonntag (15.00 Uhr, Sky), nachdem er auf seiner letzten Qualifikationsrunde die Kontrolle über sein Auto verloren und sich gedreht hatte. „Das ganze Wochenende war hart, aber besonders im Qualifying verschlechtert sich der Zustand des Autos einfach“, sagte der Niederländer. „Wir haben keinen Reifenverschleiß, sondern einen Autoverschleiß.“ Anzeige Permanent tauchen neue Hürden vor Verstappen auf. „Wir haben ständig unterschiedliche Probleme. Das ist wahrscheinlich im Moment das größte Problem“, meinte der Niederländer, über dessen Zukunft trotz Vertrags bis 2028 dauerspekuliert wird. „Es taucht immer wieder etwas Neues auf und das ist nicht gut.“ In Budapest startet Verstappen nur von Platz vier. Lesen Sie auch Zuvor hatte Lando Norris in einem packenden Finish Rekordchampion Lewis Hamilton die 105. Pole-Position in dessen Formel-1-Karriere entrissen und die erdrückende Dominanz von Mercedes in dieser Saison durchbrochen. Der McLaren-Pilot raste in der Qualifikation mit einer bärenstarken letzten Runde zu seiner ersten Pole nach dem Weltmeistertitel und feierte zum 17. Mal in seiner Laufbahn Startplatz eins. Hamilton und auch WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli erlebten aber noch ein unerfreuliches Nachspiel durch die Rennkommissare. Anzeige Mercedes nicht „gut genug“, hadert Teamchef Wolff Im elften Rennen dieser Saison und dem letzten vor der Sommerpause steht damit erstmals kein Mercedes ganz vorn. WM-Spitzenreiter Antonelli wurde in einer hektischen Schlussphase nur Vierter, rutschte nach einer Strafe gegen Hamilton vorübergehend einen Platz nach vorn, ehe er selber mit einer Strafe von drei Positionen belegt wurde. Am Ende Platz sieben für Antonelli. Lesen Sie auch Gegen den 19-jährigen Italiener hatten ebenfalls die Rennkommissare wegen angeblich zu schnellen Fahrens während einer Gelb-Phase nach einem Dreher von Verstappen kurz vor dem Ende ermittelt. „Die Pole war für mich außer Reichweite“, räumte Antonelli ohnehin ein. Die Stewards sahen es später als erwiesen an, dass der WM-Führende nicht ausreichend verlangsamt habe. Sein Mercedes-Stallrivale George Russell, den ein Wasserleck am Auto spät ausbremste, wurde nachträglich Sechster. „Wir sind einfach nicht gut genug. Kimi war ein bisschen unglücklich“, sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff, der sich über das nächste Zuverlässigkeitsproblem bei Russell ganz besonders ärgerte. „Wir wussten, Budapest wird schwierig. Es war immer eine McLaren- und Ferrari-Strecke.“ Norris verwies wiederum Hamilton mit der Winzigkeit von 0,012 Sekunden auf den zweiten Platz und jubelte über seine erste Pole seit Las Vegas im vergangenen Herbst. Die Stimmung von Hamilton verdüsterte sich später aber noch. Die Stewards untersuchten nämlich einen Vorfall des Engländers mit McLaren-Mann Oscar Piastri am Ende der Qualifikation. Sie entschieden dann auf „unnötige Behinderung“ durch Hamilton, wodurch dieser zunächst drei Ränge bis auf Position fünf strafversetzt wurde. Hinter Pole-Mann Norris startet nun Hamiltons Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc von Rang zwei vor Piastri. Dabei war Hamilton ganz nah dran an der 105. Pole-Position seiner Karriere. Seine letzte hatte er vor drei Jahren und drei Tagen in Budapest geholt, wo er mit acht Erfolgen Rekordgewinner ist. pk/dpa

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