Grauer Star: König Felipe wurde am linken Auge operiert
In den vergangenen Tagen begeisterte die spanische Königsfamilie mit zahlreichen Auftritten rund um die Verleihung der Prinzessin-von-Asturien-Preise. König Felipe (58) zeigte sich gemeinsam mit Königin Letizia (54), Altkönigin Sofía (87) und seinen Töchtern Kronprinzessin Leonor (20) und Infantin Sofía (19) in und um Oviedo. Nun gibt der Palast bekannt, dass sich Felipe von Spanien heimlich einer Augen-OP unterzogen hat.
König Felipe wegen Grauem Star am linken Auge operiert
Wie „Dana Press“ am heutigen Sonntag (25. Oktober) berichtet, wurde Felipe am linken Auge operiert, um Grauen Star zu korrigieren. Der König wurde am Samstagabend, nach seinem Termin-Marathon, am renommierten Instituto Oftalmológico Fernández-Vega in Oviedo am linken Auge behandelt und verbrachte dort eine Nacht. Seine Familie ist bereits nach Hause zurückgekehrt. Bei ihrem gemeinsamen Besuch in Santa Ana de Llanes, nur wenige Stunden zuvor, war keinem von ihnen etwas anzumerken.
Der halbstündige Eingriff war geplant und verlief laut Königshaus ohne Komplikationen. Offenbar verband der König die royalen Auftritte ganz pragmatisch mit der notwendig gewordenen OP. An seinem rechten Auge bestehe derzeit kein Handlungsbedarf, heißt es.
Die Erholungsphase fällt für den König ausgesprochen kurz aus, bereits am Montag soll er die nächsten Termine wahrnehmen.
Was ist Grauer Star?
Grauer Star, auch Katarakt genannt, ist eine fortschreitende, schmerzfreie Eintrübung der Augenlinse. Verschwommene Sicht, erhöhte Lichtempfindlichkeit und nachlassendes Erkennen von Kontrasten und Farben zählen laut Augenkliniken zu den Symptomen. Erkrankungen, Medikamente und Umwelteinflüsse können zu Grauem Star führen, meist handelt es sich jedoch um Veränderungen, die durch den Alterungsprozess entstanden sind.
Die Kataraktoperation gehört zu den häufigsten Augenoperationen und kann das Sehvermögen der Patienten deutlich verbessern, oft sogar vollständig wiederherstellen. Die Erholung dauert vier bis sechs Wochen.