Griechenland: 17-Jähriger erleidet tödlichen Stromschlag unter Dusche
Der Vorfall trug sich bereits vor einer Woche zu: Ein irischer Jugendlicher wollte in einer griechischen Ferienunterkunft auf der griechischen Insel Kimolos in der Ägäis duschen gehen – und starb sofort, als er den Duschkopf in dem Outdoor-Badezimmer seiner Unterkunft in die Hand nahm. Das berichtete unter anderem der britische »Guardian« . Eine Obduktion im Krankenhaus von Piräus ergab demnach später, dass der Tod durch einen Stromschlag verursacht worden war. »Sofort den Hauptschalter ausschalten« »Wir können von Glück sagen, dass es nicht zwei Todesfälle durch einen Stromschlag gab«, sagte demnach Agapitos Xanthis, ein Arzt auf der Insel, im griechischen Fernsehen. Als sie ihn um Hilfe gerufen habe, habe die Mutter des Jungen ihm erzählt, einen ähnlichen Stromstoß gespürt zu haben. »Ich sagte ihr, sie solle sofort den Hauptschalter ausschalten.« McKee stammte aus der irischen Stadt Cork und war erst drei Tage auf der Insel, als sich die Tragödie ereignete. Da es sich um den Geburtsort seiner Mutter handelte, besuchten seine Familie und er die Insel regelmäßig und wohnten dabei immer in demselben Steinhaus, das vor mehr als 50 Jahren erbaut worden war. Nach dem Vorfall wurden Forderungen nach strengeren Kontrollen der Elektrik in Touristenunterkünften laut. Laut dem »Guardian« untersucht die griechische Polizei den Warmwasserbereiter des Gebäudes auf mögliche Fehler in der Verkabelung. Das Haus sei demnach abgesperrt worden. Der Bürgermeister von Kimolos, Konstantinos Vendouris, zeigte sich zutiefst schockiert über die Tragödie. Diese habe die Insel mit ihren weniger als tausend Einwohnern in Trauer versetzt. Medienberichten zufolge stellte sich jedoch heraus, dass der gelernte Elektriker 2024 die Modernisierung der elektrischen Installation des Gebäudes selbst bescheinigt hatte – ein Dokument, das laut Polizei ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen ist.