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Grok: Elon Musks xAI setzt US-Gesetz gegen KI-Nacktbilder vorerst außer Kraft

Wirtschaft

Elon Musks KI-Unternehmen xAI hat am Freitag vor einem US-Berufungsgericht eine einstweilige Verfügung gegen ein Gesetz im Bundesstaat Minnesota erwirkt, das die Erstellung von KI-generierten gefälschten Nacktbildern verbietet. Das Berufungsgericht in St. Louis setzte das Gesetz mit seiner Entscheidung vorerst aus und gab damit einem Antrag von xAI statt.

Elon Musks KI-Unternehmen argumentierte, das Gesetz sei verfassungswidrig, da es die durch die US-Verfassung geschützte Meinungsfreiheit einschränke. Das als landesweit erstes seiner Art geltende Gesetz verbietet Betreibern von Webseiten und Softwareentwicklern, Nutzern die Erstellung realistischer Bilder zu ermöglichen, die intime Körperteile einer identifizierbaren Person zeigen, welche auf einem Originalfoto nicht zu sehen sind.

Ein untergeordnetes Gericht hatte den Antrag des Technologieunternehmens im vergangenen Monat noch zurückgewiesen. Der US-Bundesstaat Minnesota hatte das Gericht aufgefordert, das Gesetz nicht auszusetzen. Es solle die Verbreitung von Material über sexuellen Kindesmissbrauch bekämpfen, das von KI-Produkten wie Musks Grok Imagine in »erschütterndem Ausmaß« generiert werde.

Die irische Datenschutzkommission leitete im Februar eine formelle Untersuchung gegen Grok ein. Die französische Polizei durchsuchte wenige Tage später im Rahmen einer separaten Ermittlung die Büros von X. Auch Großbritannien und Kanada wollen gegen mit Hilfe von Grok generierte sexuelle Bilder und Deepfakes vorgehen.

Die EU geht gegen Elon Musks KI vor, die Menschen unfreiwillig digital ausziehen kann. Grünenpolitikerin Alexandra Geese reicht das nicht. Sie fordert neue Ansätze für einen Machtwechsel im Netz. Lesen Sie hier ein Interview.

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