DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.443,67 USD 07:23:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Großbrand im Nationalpark weitet sich aus - düstere Prognose für Anwohner und Feuerwehr

Nation

Der Großbrand im Müritz-Nationalpark beschäftigt die Einsatzkräfte weiter. Mehr als 100 Hektar sind am Mittwochmorgen von den Flammen betroffen. Die am Vorabend angelaufene erneute Evakuierung der Ortschaften Granzin und Granziner Mühle werde aufrecht erhalten, hieß es kurz vor Mitternacht. „Das Problem ist, dass sich der Wind wieder gedreht hat und auch ein bisschen aufgefrischt hat“, sagte ein Sprecher des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Zuletzt sei das Feuer etwa 1,4 Kilometer von Granzin entfernt gewesen. +++ Großbrand wird immer gefährlicher +++ Am Mittwochmorgen sind Drohnen in der Luft, um zu ermitteln, wie viel Fläche genau aktuell brennt. In der Nacht kamen erweiterte Löschzüge aus Rostock und Vorpommern, um die Ortschaft Speck zu schützen. Aktuell sind 180 Kräfte im Einsatz, über Nacht waren es bis zu 250. Bilder vom Brand und Einsatz vor Ort sehen Sie oben im Video. Der Ort hat laut Website der übergeordneten Gemeinde Kratzeburg etwas mehr als 100 Einwohnerinnen und Einwohner. Für Menschen, die eine Unterkunft benötigen, steht weiterhin das Gemeindezentrum in Peckatel zur Verfügung. Dort harren aktuell drei Betroffene aus, die wohl noch mindestens bis Mittwochmittag, betreut vom ehrenamtlichen Katastrophenzug des Landkreises, bleiben werden. Die meisten Einwohner sind aber bei Verwandten untergekommen. Bereits am Montag, dem Tag, an dem Feuer gemeldet wurde, waren Granzin, Granziner Mühle und Krienke zeitweise evakuiert worden. „Noch mal einen großen Sprung gemacht“ Bei der Evakuierung klingeln Polizisten, schauen, ob jemand zu Hause ist und fordern zum Verlassen des Ortes auf, erklärte der Landkreissprecher. Wenn etwa ältere Menschen Hilfe bräuchten, unterstütze die Feuerwehr. Die Fläche, die brennt oder schon gebrannt hat, betrug nach Angaben des Kreises am späten Dienstagabend 118 Hektar. Das Feuer hat sich also weiter ausgedehnt. Behörden und Polizei hatten etwa Urlauber wiederholt dazu aufgefordert, das Gebiet weiträumig zu meiden. Alt-Munition erschwert Brandeinsatz Da ein stark munitionsbelasteter ehemaliger Truppenübungsplatz betroffen ist, kann die Feuerwehr nicht direkt an den Brand heran, sondern muss einen Sicherheitsabstand von 1.000 Metern einhalten. Unabhängig vom Feuer kann sie zudem munitionsbelastete Gebiete nach Aussage des Landkreissprechers nicht betreten. Daher könnte eine Abwehrlinie mit Kreisregnern beispielsweise nur relativ dicht bei Granzin eingerichtet werden. Erst Ende Juni war ein Brand auf einem anderen, aber nahe gelegenen Truppenübungsplatz im Nationalpark ausgebrochen. Mehr als 100 Hektar waren betroffen. Der dortige Einsatz dauerte mehrere Tage. Auch dabei handelte es sich um munitionsbelastetes Gelände. Auch dieser Brand werde die Einsatzkräfte absehbar noch Tage beschäftigen, sagte der Landkreissprecher. Zuletzt war von etwa 250 Kräften allein bei der Feuerwehr die Rede. Weitere würden allerdings nachgefordert. Man rechne am Donnerstag, wohl eher am Freitag mit Regen, sagte der Sprecher. „Wenigstens bis dann wird das noch aktuell sein.“

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren