DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.443,67 USD 07:23:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Großbritannien: Britische Regierung plant Social-Media-Sperrstunde für Jugendliche

Welt

In Großbritannien soll es zusätzlich zu dem angekündigten Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige auch Einschränkungen für ältere Jugendliche geben. Plänen der britischen Regierung zufolge soll der Zugang zu Plattformen wie Instagram und Facebook für 16- und 17-Jährige zwischen Mitternacht und 06.00 Uhr gesperrt werden. Das kündigte die Regierung am Dienstag an. Auch die Nutzung von KI-Chatbots soll demnach durch verpflichtende Pausen für unter 18-Jährige eingeschränkt werden. Zudem sollen suchterzeugende Funktionen sozialer Medien – wie endloses Scrollen – in den Standardeinstellungen für ältere Jugendliche künftig deaktiviert werden. Da es Nutzern jedoch möglich sein soll, diese Funktionen wieder freizuschalten, halten Kritiker die Maßnahme für wirkungslos. Laut der britischen Technologieministerin Liz Kendall sollen die Maßnahmen dazu beitragen, dass junge Menschen »den Schlaf bekommen, den sie brauchen«. Zudem sollen die dank der Regeln mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen sowie sich auf die Schule oder das Studium konzentrieren können. »Auch wenn junge Menschen mit 16 Jahren mehr Unabhängigkeit erlangen, sollten sie dennoch vor den am meisten süchtig machenden Onlinefunktionen geschützt werden, die sich schädlich auf ihr Wohlbefinden auswirken können«, sagte Kendall zu den geplanten Regelungen. Ergänzung zu striktem Social-Media-Verbot für Jüngere Die Maßnahme zielt darauf ab, den Umbruch für diejenigen abzumildern, die mit Vollendung des 16. Lebensjahres Zugang zu sozialen Medien erhalten. Somit ist die nächtliche Sperre eine Ergänzung zu dem Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, das der scheidende Premierminister Keir Starmer Mitte Juni angekündigt hatte. Die Maßnahmen sollen ab kommendem Frühjahr gelten und Plattformen wie Snapchat, TikTok, YouTube, Instagram, Facebook und X umfassen. »Soziale Medien machen Kinder unglücklich«, begründete Starmer damals das Vorhaben.

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