Großdemo in Düsseldorf: Israel-Hasser bieten „Intifada Busse“ an
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Düsseldorf – Israel-Hasser planen am Samstag eine Groß-Demonstration in Düsseldorf. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Sie rechnet mit Teilnehmern aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland. Pro-Palästina-Anhänger werben mit organisierten Bussen, mit denen sie Teilnehmer nach Düsseldorf bringen wollen. Einige von ihnen seien nach Geschlechtern getrennt, für „eine entspannte Fahrt“. Da zwei Gegendemos geplant sind, befürchten die Beamten Gewalteskalationen.
Die Stadt erwartet am Samstag bis zu 20.000 Teilnehmer bei 15 Demonstrationen . Für den Pro-Palästina-Aufmarsch sind laut Polizei 5000 Demonstranten angemeldet. „Wir erwarten aber deutlich mehr Teilnehmer“, sagt Polizeisprecher Christopher Heuts zu BILD. Wer hinter der Israel-Hass-Demo steckt, ist unklar. Laut Polizei ist es eine Privatperson mit deutschem Namen.
Geschlechtergetrennte „Intifada-Busse“ zur Demo
Auf den KI-generierten Werbe-Plakaten, die auf der Plattform X geteilt werden, wird für einen „Intifada-Bus“ geworben. „Intifada“ ist arabisch und bedeutet wörtlich „Aufstand“. Der Begriff wird mit palästinensischen Terroranschlägen und tödlicher Gewalt gegen israelische Zivilisten verbunden.
Auf dem Plakat wird als einer der Ansprechpartner der Instagram-Account von Fouad Abou Zaher genannt. Er ist selbst oft Redner und Mit-Organisator von Pro-Palästina-Versammlungen , stimmte in der Vergangenheit Gesänge an wie „Kindermörder Israel, Frauenmörder Israel“. Auf eine BILD-Anfrage reagierte Abou Zaher bislang nicht.
Jüdische Gemeinde ist besorgt
Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf blickt auch wegen eines antisemitischen Übergriffs am Dienstagabend mit Sorge auf den Samstag. „Die Demonstrationsfreiheit endet dort, wo Jüdinnen und Juden bedroht, eingeschüchtert oder angegriffen werden“, so ein Sprecher der Gemeinde zu BILD. Im Vorfeld verbreitete Landkarten und Parolen würden Israels Existenzrecht klar leugnen. Weiter heißt es: „Eindeutig wird hier die Solidarität mit Terrorregimen zum Ausdruck gebracht. Menschenverachtende Ideologien bekommen auf den Straßen Düsseldorfs eine Bühne. Das ist unerträglich.“ Die Gemeinde befürchtet, dass jüdische Menschen in der Stadt erneut zur Zielscheibe werden.
Darauf bereitet sich die Düsseldorfer Polizei vor
Bekannte Islamisten wie die in Düsseldorf lebende Ex-Boxerin Hanna Hansen werben in den sozialen Medien für die Anti-Israel-Veranstaltung. In der Vergangenheit war es bei den Demos immer wieder zu Flaschen- und Steinwürfen auf Polizisten gekommen. Bis März dieses Jahres zählte die Polizei allein in Berlin über 12.000 Delikte bei Pro-Palästina-Demos seit dem Überfall der Hamas auf Israel .