Großeinsatz auf Elsenbrücke: Spree-Einsatz nimmt überraschende Wendung
Friedrichshain – Er wollte offenbar nur eine Runde schwimmen gehen und löste damit einen Großeinsatz an der Elsenbrücke aus.
Gegen 17.45 Uhr rückten Feuerwehr, Polizei und Einsatzkräfte des Arbeiter-Samariter-Bunds zur Elsenbrücke in Friedrichshain aus. Zuvor war eine Person gemeldet worden, die in der Spree treiben sollte. Nach ersten Schätzungen beteiligten sich rund 50 Einsatzkräfte an der Suche. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz, kreiste kurzzeitig über dem Gebiet und landete schließlich auf der Elsenbrücke.
Die Einsatzkräfte suchten zunächst im Bereich der Elsenbrücke nach der Person in der vermeintlichen Notlage, auch per Boot. Rund um die Stralauer Allee und die Brücke kam es währenddessen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Dann gab es Entwarnung: Nach B.Z.-Informationen entdeckte die Polizei etwa einen Kilometer von der Elsenbrücke entfernt die Person, deren Geschlecht nicht bekannt gegeben wurde, im Wasser. Gemeinsam mit dem Arbeitersamariterbund holten die Beamten den Schwimmer aus der Spree.
Die Person blieb unverletzt und wollte nach B.Z.-Informationen offenbar nur eine Runde in der Spree schwimmen. Damit nahm sein Badeausflug zwar ein unfreiwilliges Ende, der Großeinsatz aber ein glimpfliches.