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Großer Textildiscounter schließt 150 Filialen: Diese Standorte trifft es

Wirtschaft

Großer Überblick

Kik schließt 150 Filialen – diese Standorte sind betroffen

Von t-online, mak

Aktualisiert am 17.09.2026 - 15:47 UhrLesedauer: 4 Min.

Kik verkleinert sein Filialnetz in Deutschland deutlich. Inzwischen sind mehr als 60 Standorte bekannt, die bereits geschlossen wurden oder noch aufgegeben werden sollen.

Der Textildiscounter Kik hat in Deutschland in diesem Jahr bereits zahlreiche Filialen geschlossen und will bis Jahresende insgesamt rund 150 Standorte aufgeben. Nach einer am Donnerstag aktualisierten Übersicht des "Münchner Merkur" sind inzwischen mehr als 60 betroffene Standorte öffentlich bekannt, auch RTL trug Standorte von Kik zusammen. Eine vollständige Liste veröffentlicht das Unternehmen allerdings nicht; noch deutlich mehr Filialen dürften betroffen sein. Eine aktuelle Liste (Stand: 17. September) finden Sie weiter unten.

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Neu hinzugekommen sind unter anderem Plauen in Sachsen und Bad Frankenhausen in Thüringen. Die Filiale in der Plauener Güterstraße bleibt demnach seit Donnerstag, 17. September, geschlossen. In Bad Frankenhausen läuft derzeit ein Räumungsverkauf. Zuletzt hatte Kik zudem das Aus für Standorte in Wutöschingen, Mengen, Pfullendorf, Forst und Dassel bestätigt.

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Kik will Filialnetz profitabler machen

Kik hatte bereits im Frühjahr angekündigt, 2026 rund 150 Geschäfte in Deutschland zu schließen und gleichzeitig etwa 15 neue Standorte zu eröffnen. Europaweit sind 300 Schließungen und 75 Neueröffnungen vorgesehen, womit die Zahl der Geschäfte in Summe um rund 225 sinken soll. Ende des Jahres soll Kik in Deutschland noch rund 2.200 Filialen betreiben.

Als Grund nennt das Unternehmen eine Überprüfung seines Filialnetzes. "Wir trimmen unser Portfolio auf Profitabilität", sagte Geschäftsführer und Finanzvorstand Christian Kümmel im März; teilweise lägen Geschäfte weniger als einen Kilometer auseinander. "Wir haben zu dicht expandiert. Das bauen wir zurück", sagte Kümmel.

Nach Angaben des Unternehmens sollen Beschäftigte geschlossener Standorte möglichst in anderen Filialen weiterbeschäftigt oder andere Lösungen gefunden werden. Kündigungen seien im Zuge des Filialabbaus nicht geplant, hatte Kümmel erklärt. Kik beschäftigt rund 32.000 Menschen, davon etwa 19.000 in Deutschland.

Diese Kik-Filialen sind bislang betroffen

Die folgende Aufstellung enthält die derzeit öffentlich bekannten Standorte. In Berlin und Hamm sind jeweils zwei Filialen betroffen; eine vollständige Übersicht aller 150 geplanten Schließungen liegt indes nicht vor. Die folgende Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Baden-Württemberg:

Bopfingen – geschlossen im 1. Quartal

Mengen – Schließung zum 16. Oktober

Östringen – geschlossen im 1. Quartal

Pfullendorf – Schließung im November

Rottenburg – geschlossen zum 31. März

Stuttgart – eine Filiale im 1. Quartal geschlossen

Wutöschingen – Schließung zum 18. September

Bayern:

Bad Windsheim – geschlossen

Burgthann – geschlossen im 1. Quartal

Freyung – geschlossen im 1. Quartal

München-Aubing – geschlossen zum 12. September

Peißenberg – geschlossen im 1. Quartal

Schongau – geschlossen im Januar

Schweinfurt – geschlossen zum 11. Februar

Uffenheim – geschlossen zum 14. März

Wunsiedel – geschlossen im 1. Quartal

Berlin: zwei Filialen – geschlossen im 1. Quartal

Brandenburg:

Brandenburg an der Havel – geschlossen zum 16. Juli

Doberlug-Kirchhain – geschlossen im 1. Quartal

Forst – Schließung zum 28. November

Lübbenau – geschlossen im 1. Quartal

Potsdam-Babelsberg – Schließung zum 31. Dezember

Vetschau – geschlossen

Hamburg:

Bramfeld – geschlossen im 1. Quartal

Steilshoop – geschlossen zum 12. September

Hessen:

Bad Soden-Salmünster – geschlossen zum 18. April

Bad Wildungen Innenstadt – geschlossen im 1. Quartal

Dreieich-Sprendlingen – geschlossen im 1. Quartal

Frankfurt – eine Filiale im 1. Quartal geschlossen

Oberursel – geschlossen

Mecklenburg-Vorpommern:

Altentreptow – geschlossen im 1. Quartal

Hagenow – geschlossen im 1. Quartal

Stralsund – geschlossen

Niedersachsen:

Bergen – geschlossen im 1. Quartal

Dassel – Schließung zum 28. November

Dörpen – geschlossen im 1. Quartal

Emsbüren – geschlossen im 1. Quartal

Gieboldehausen – geschlossen

Nordenham Innenstadt – geschlossen im 1. Quartal

Pattensen – geschlossen im 1. Quartal

Salzgitter – geschlossen zum 12. März

Twistringen – geschlossen zum 14. März

Vechta – geschlossen zum 5. August

Nordrhein-Westfalen:

Essen – eine Filiale im 1. Quartal geschlossen

Hamm – zwei Filialen, eine zum 27. August geschlossen, eine weitere soll im Oktober folgen

Marl – geschlossen im 1. Quartal

Ochtrup – geschlossen im 1. Quartal

Radevormwald – geschlossen

Troisdorf Mitte – geschlossen im 1. Quartal

Wassenberg – geschlossen zum 14. September

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Sachsen:

Dresden – eine Filiale im 1. Quartal geschlossen

Falkenstein – geschlossen im 1. Quartal

Gröditz – Schließung zum 17. September

Plauen – Schließung zum 17. September

Seiffen – geschlossen im 1. Quartal

Sachsen-Anhalt:

Dessau – geschlossen im 1. Quartal

Halle Südstadt – geschlossen im 1. Quartal

Magdeburg – eine Filiale seit dem 3. September geschlossen

Schleswig-Holstein:

Preetz – geschlossen zum 21. März

Büdelsdorf – geschlossen zum 13. April

Thüringen:

Bad Frankenhausen – Schließung im Herbst

Hildburghausen – geschlossen zum 16. Mai

Meiningen – geschlossen im 1. Quartal

Als "fett" markiert sind Kik-Standorte, die noch nicht geschlossen sind bzw. deren Schließung unmittelbar bevorsteht.

Beachten Sie: Bei einzelnen Standorten ist die Quellenlage unterschiedlich. So wird Oberursel in der aktuellen Übersicht als geschlossen geführt, der "Merkur" verweist jedoch vor allem darauf, dass die dortige Filiale nicht mehr in der Kik-Filialsuche erscheint. Kik selbst hat bislang keine vollständige Liste der betroffenen Geschäfte vorgelegt.

Verwendete Quellen

rtl.de: "Kik gibt weitere Standorte auf – diese Filialen schließen jetzt!"

merkur.de: "Schließungswelle bei Mode-Gigant in Deutschland: Weitere betroffene Filialen bekannt – die Streich-Liste"

Transparenzhinweis

Dieser Text wurde teilweise mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.

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