Großes Polizeiaufgebot: Israelisches U-Boot "Drakon" passiert NOK
Stand: 01.09.2026 13:46 Uhr
Heute Morgen hat das größte bisher in Kiel gebaute U-Boot, "Drakon", die Werft TKMS verlassen. Die Überführung nach Israel verläuft zunächst durch den Nord-Ostsee-Kanal und wird von einem großen Polizeiaufgebot begleitet.
Das U-Boot "Drakon" hat heute Morgen die Kieler Werft TKMS verlassen. Mit einer Länge von 74 Metern ist es das größte bisher in Kiel gebaute konventionelle U-Boot. Ziel der Überführungsfahrt ist Israel. Die Passage durch den Nord-Ostsee-Kanal (NOK) soll am frühen Abend in Brunsbüttel enden, von wo aus das U-Boot Kurs auf die Nordsee nehmen wird.
Hunderte Polizisten auf dem Wasser und an Land
Aufgrund der angespannten und sensiblen Sicherheitslage wird die Überführung von weitreichenden Sicherheitsmaßnahmen begleitet. Hunderte Polizisten sind in Uniform und in Zivil im Einsatz, um die Passage sowohl auf dem Wasser als auch an Land abzusichern.
Auf dem Kanal begleiten mehrere Polizei- und Schnellboote den Neubau, wobei auch Spezialkräfte laut Landespolizei im Einsatz sind. Die weitreichenden Sicherheitsvorkehrungen erstrecken sich sogar bis in die Luft: Zum Schutz vor potenziellen Drohnen werden Störsender eingesetzt.
Zeitweise Einschränkungen für den Verkehr
Für die Bevölkerung kommt es heute entlang des Kanals zu temporären Einschränkungen. Gesperrt sind bzw. waren unter anderem Rad- und Fußwege über Brücken wie die Holtenauer und die alten Levensauer Hochbrücke sowie bestimmte Wege am Kanal. Der normale Straßenverkehr über die Brücken sowie der Zugverkehr soll jedoch überall ohne Einschränkungen fließen können.
Nutzer der Kanalfähren müssen sich während der Passage auf längere Wartezeiten und kurzzeitige Unterbrechungen einstellen.