DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,57 % 4.432,00 USD 23:00:00 Silber -0,07 % 64,83 USD 22:59:58 Brent +1,75 % 88,59 USD 22:59:58 WTI +1,42 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin -0,01 % 62.972,30 USD 04:13:22 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:21 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:22 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:21 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:21

GTA 6: Doch keine 60 FPS? Technik-Experten erteilen Performance-Leaks eine Absage

Technologie

In der vergangenen Woche gab Rockstar den Startschuss für die Vorbestellungen von „GTA 6“. Doch während Berichten zufolge bereits Milliarden in die Kassen fließen sollen, lässt echtes, ungeschnittenes Gameplay aus dem Open-World-Blockbuster auch weiterhin auf sich warten. Entsprechend hitzig wird nach wie vor die entscheidende Frage nach der Performance diskutiert. Hoffnung keimte dabei durch vermeintliche Leaks von MediaMarkt Polen auf, die von klassischem Qualitäts- und Performance-Modus sprachen. Zudem untermauerte der polnische Insider Borys Nieśpielak die Gerüchte, der ebenfalls 60 FPS ins Spiel brachte. Doch jetzt traten die Technik-Experten von Digital Foundry auf die Bildfläche, verpassten der Euphorie eine gehörige Portion Realismus – und den Hoffnungen der Fans damit einen herben Dämpfer. Der CPU-Flaschenhals: Wenn die Spielwelt zu komplex wird In ihrer Analyse machten die Spezialisten deutlich, dass flüssige 60 Bilder pro Sekunde in „GTA 6“ auf den Konsolen höchstwahrscheinlich unerreichbar seien. Das Problem: Nicht etwa die Grafikkarte, sondern der Prozessor. Denn „GTA 6“ simuliere eine lebendige Welt in einer Dimension, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt – von der KI der Passanten über die Tierwelt bis hin zur komplexen Fahrzeugphysik. „Leider wirkt der Detailgrad, der im Trailer, den Vorbesteller-Screenshots und anderem, neueren Bildmaterial zu sehen ist, extrem schwer so herunterskalierbar, dass ein 60-FPS-Modus ermöglicht werden könnte“, erklärte Will Judd von Digital Foundry. Weiter heißt es: „In RPGs sind dichte städtische Gebiete am anfälligsten für Einbrüche der Framerate, und die Welt von GTA 6 sieht noch einmal um eine ganze Größenordnung anspruchsvoller aus als Spiele wie Dragon’s Dogma 2 oder Baldur’s Gate 3.“ Obendrein dürfte auch eines der Markenzeichen der Reihe – nämlich die schelle Fortbewegung in einer offenen Spielwelt – dem 60-FPS-Traum zerplatzen lassen: „Hinzu kommt die Tatsache, dass man sich in GTA 6 zu Lande, zu Wasser oder in der Luft deutlich schneller fortbewegen kann als in beiden genannten RPGs – und das mit Fahrzeugen, die ihre eigene, rechentechnisch teure Physik erfordern. Solche Faktoren zwingen Simulationsspiele auf Konsolen normalerweise in die Knie. 60 FPS fühlen sich daher wie eine Brücke zu weit an.“ Rettet die PS5 Pro die Bildrate? Natürlich waren die Zweifel der Community bereits im Vorfeld groß, doch ein Funken Resthoffnung lag noch immer auf der PS5 Pro, die aktuell immerhin die leistungsstärkste Konsole auf dem Markt darstellt. Doch auch hier dämpft Digital Foundry die Erwartungen. Zwar glänzt die Pro mit einer höheren GPU-Leistung und Sonys hauseigenem KI-Upscaler PSSR, doch die CPU taktet lediglich rund zehn Prozent schneller als das Standardmodell. Und da der Flaschenhals bei der CPU-Berechnung der Spielwelt liegt, nütze auch die beste Grafikleistung wenig. Daher sagt Judd für die PS5 Pro ein anderes Szenario voraus: „Man sollte jedoch bedenken, dass die Konsole im Vergleich zur Basis-PS5 nur einen minimalen CPU-Leistungsschub bietet […]. Keine dieser Funktionen ändert wirklich etwas daran, die CPU-Last zu verringern. Daher sieht es viel wahrscheinlicher danach aus, dass GTA 6 auf der PS5 Pro mit einem 30-FPS- oder 40-FPS-Modus auf den Markt kommen wird als mit einer 60-FPS-Option.“ Die Händler-Leaks: Nur Standard-Texte? Doch was ist mit den vermeintlich handfesten Hinweisen von Amazon und Co.? Laut Digital Foundry sollte man auf diese Marketing-Phrasen nichts geben. Immerhin nutzte heutzutage fast jedes Spiel standardmäßig Begriffe wie Performance- und Qualitäts-Modus, sodass Händler hier oft auf automatisierte Platzhalter-Texte oder KI-generierte Zusammenfassungen zurückgreifen würden. Zudem zeigt ein Blick in die Historie, dass Rockstar eine klare Philosophie verfolgt: „GTA 4“, „GTA 5“ oder auch „Red Dead Redemption 2“ starteten auf Konsolen allesamt mit dem Fokus auf maximale visuelle Opulenz bei maximal 30 FPS. Erst Jahre später folgten Upgrades mit Performance-Optionen – wenn überhaupt. Am Ende lässt Will Judd jedoch einen kleinen Funken Hoffnung für die Spieler und erklärte schmunzelnd: „Das ist am Ende des Tages alles Spekulation und – natürlich – können wir uns auch irren. Sollten wir uns jedoch täuschen, wäre dies das erste Open-World-Spiel von Rockstar überhaupt, das auf einer Konsole 60 Bilder pro Sekunde anpeilt […]. Es erscheint unwahrscheinlich, aber wir würden uns freuen, wenn man uns das Gegenteil beweist!“ Die endgültige Wahrheit erfahren Fans wohl erst, wenn Rockstar selbst die technischen Details enthüllt – oder spätestens am 19. November 2026, wenn „GTA 6“ für die PS5 und Xbox Series X/S erscheint.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren