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Gulacsi verlässt RB Leipzig - Nyland-Rückkehr perfekt

Sport

Stand: 04.08.2026 10:16 Uhr Sein Abgang hatte sich bereits angedeutet, nun ist es auch offiziell: Vereinslegende Peter Gulacsi verlässt RB Leipzig und schließt sich dem FC Villarreal an. Am Vormittag nach dem Wechsel präsentiert RB bereits den Nachfolger des Ungarn – es ist ein altbekannter Norweger. Schon in den vergangenen Tagen war der Wechsel Gulacsis zum spanischen Erstligisten FC Villarreal durchgesichert. Beim 4:0-Testspielsieg gegen Verl am vergangenen Samstag stand der Ungar schon nicht mehr im Kader. Seit heute ist klar: Gulacsi verlässt RB Leipzig nach elf Jahren und wechselt zum gelben U-Boot in die Provinz Castello. Beim Vorjahres-Dritten der spanischen La Liga erhält er einen Vertrag bis zum Sommer 2028. Gulacsi, der erst im Februar seinen Vertrag in Leipzig bis Juni 2027 verlängert hatte, gehörte über Jahre zu den Leistungsträgern bei RB. Nach seinem Wechsel im Sommer 2015 von RB Salzburg stieg er mit RBL 2016 in die Bundesliga auf, sechs Jahre später führte er sein Team als Kapitän erstmals zum DFB-Pokalsieg. Insgesamt bestritt Gulacsi 362 Pflichtspiele für die Sachsen, einzig Yussuf Poulsen (425) und Willi Orban (385) liegen in der vereinsinternen Rangliste noch vor ihm. Schäfer: "Auf Pete war immer Verlass" "Was Pete für diesen Club bedeutet, lässt sich nicht nur an Einsätzen, Paraden oder Titeln festmachen. Er war über viele Jahre ein absoluter Leistungsträger, ein verlässlicher Führungsspieler und ein Mensch, der mit seiner Ruhe, Professionalität und Haltung Maßstäbe gesetzt hat. Auf Pete war immer Verlass - in großen Spielen, in schwierigen Phasen und im täglichen Miteinander", sagte RB-Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer. Eine Wachablösung zwischen den Pfosten hatte sich allerdings schon in der vergangenen Saison angebahnt. Gulacsi stand zwar noch in 23 Bundesliga-Spielen auf dem Feld, dass dem 24-jährigen Marten Vandevoordt die Zukunft im Tor gehört, war aber seit langem klar und wurde so auch von der RB-Führungsetage kommuniziert. Wir haben diese Entwicklung gemeinsam geschafft - als Mannschaft, als Club, mit den Mitarbeitenden und mit unseren Fans. Peter Gulacsi Gulacsi verabschiedete sich mit emotionalen Worten und betonte, wie wohl er sich mit seiner Familie in Leipzig über all die Jahre gefühlt hatte. "Ich habe hier unglaublich viel erlebt, sportlich wie persönlich. Besondere Erfolge, große Spiele und viele Momente, die für immer bleiben werden. Was mich dabei besonders stolz macht: Wir haben diese Entwicklung gemeinsam geschafft - als Mannschaft, als Club, mit den Mitarbeitenden und mit unseren Fans", so der Ungar. Nyland wird die Nummer 2 hinter Vandevoordt Bereits am Dienstagvormittag (4. August) hat RB die entstandene Kaderlücke wieder geschlossen – und zwar mit Örjan Nyland ein in Leipzig bestens Bekannter Keeper. Nyland unterschrieb einen Vertrag bis 2028. Sportchef Schäfer freute sich in einer ersten Reaktion auf einen "sehr erfahrenen Torhüter, den wir als Spieler und Menschen bereits bestens kennen. Er hat schon während seiner ersten Zeit bei uns gezeigt, dass er ein absoluter Teamplayer, verlässlicher Profi und jederzeit bereit ist, Verantwortung zu übernehmen." Der 35 Jahre alte Norweger spielte sich bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko mit starken Paraden ins Rampenlicht. Auch ihm war es zu verdanken, dass die Skandinavier erstmals in ein WM-Viertelfinale einzogen, wo sich England schließlich als eine Nummer zu groß erwies.Nyland war bereits zwischen Oktober 2022 und August 2023 für die Leipziger aktiv, absolvierte in diesem Zeitraum aber nur drei Pflichtspiele. Im Anschluss war er zum spanischen Erstligisten FC Sevilla gewechselt, wo sein Vertrag im Sommer nach 85 Pflichtspielen ausgelaufen war. Eine Ablösezahlung spart sich RB Leipzig entsprechend. SpiO/dpa

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