DAX +1,76 % 25.624,97 Pkt 17:03:21 MDAX +2,11 % 30.506,60 Pkt 17:03:22 Euro Stoxx 50 +0,88 % 6.170,22 Pkt 17:03:15 Dow Jones +0,35 % 52.398,50 Pkt 17:18:21 S&P 500 +1,36 % 7.727,15 Pkt 17:18:21 Nasdaq +2,13 % 26.507,13 Pkt 17:18:18 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold +0,89 % 4.074,20 USD 17:08:11 Silber +0,72 % 54,50 USD 17:08:21 Brent -5,47 % 109,48 USD 17:08:13 WTI -1,71 % 100,02 USD 17:08:21 Bitcoin +0,58 % 80.472,75 USD 17:18:20 EUR/USD -0,69 % 1,11410 USD 17:17:46 EUR/GBP -0,18 % 0,83700 GBP 17:18:20 EUR/CHF -0,10 % 0,92320 CHF 17:18:20 EUR/JPY -0,04 % 175,846 JPY 17:18:21

Günther kritisiert Energiepolitik von Ministerin Reiche

Technologie

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat die Energiepolitik von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) scharf kritisiert. Er habe "größtmögliche Sorge", dass die Pläne zur EEG-Novelle und zum sogenannten Netzpaket "dem Potential der Bundesrepublik und meinem Bundesland schaden", heißt es in einem dem NDR vorliegenden dreiseitigen Brief des CDU-Politikers an Kanzler Friedrich Merz.

Günther fordert Ausbau Erneuerbarer Energien

Günther mahnt den Kanzler, dass gerade die Schließung der Straße von Hormus zeige, dass Deutschland schnellstmöglich das Risiko einer erneuten "fossilen Preiskrise" abbauen müsse. "Das geht nur über den beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien."

Deshalb sei er "hochgradig irritiert" über den Plan, die Einspeisevergütung für private Solaranlagen auf Dächern komplett zu streichen, schreibt Günther. Er frage sich ernsthaft, ob bei dem vergleichsweise kleinen Segment der Photovoltaikanlagen auf den Dächern der politische Nutzen und Schaden noch im Verhältnis stünden. "Wir brauchen für die Bürger niedrigschwellige Möglichkeiten, selbst Teil der Energiewende zu sein."

"Bürger an Energiewende beteiligen"

Günther erinnert den Kanzler an die nötige Akzeptanz der Bürger für Reformen. Bürgerinnen und Bürger müssten weiterhin erfolgreich an der Energiewende beteiligt werden. Auch die Ausschreibungsmengen für neue Windkraftanlagen an Land seien viel zu niedrig. Der Bund sei in der Verantwortung, dafür zu sorgen, dass die von den Ländern bereitgestellten Flächen für Windräder auch genutzt werden könnten.

Generell warnt Günther vor einem Tempoverlust bei der Energiewende. Hintergrund ist ein Konflikt mit dem konservativen, wirtschaftsliberalen Flügel der CDU, dem der Ausbau von Wind- und Solaranlagen zu schnell geht. Günther fordert vom Kanzler und der CDU/CSU-Bundestagsfraktion schnelle Kurskorrekturen.

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