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Günther Steiner mit klarer Ansage: Kimi Antonelli gehört zu Ferrari

Sport

(Motorsport-Total.com) - Kimi Antonelli sorgt mit seinen Leistungen in der Formel 1 zunehmend für Aufsehen. Nach seinem beeindruckenden Sieg Anfang September beim Großen Preis von Italien in Monza ist auch Ex-Haas-Teamchef Günther Steiner der Meinung, dass der Mercedes-Pilot eigentlich für Ferrari fahren sollte.

Antonelli feierte in Monza seinen siebten Grand-Prix-Sieg und schrieb dabei zugleich italienische Motorsportgeschichte. Der 20-Jährige war nach einer Strafe lediglich vom 19. Startplatz ins Rennen gegangen, kämpfte sich jedoch durch das Feld und sicherte sich den Sieg. Damit war er der erste Italiener seit 60 Jahren, der den Heim-Grand-Prix in Monza gewinnen konnte.

Steiner sprach im "The Red Flags Podcast" über die besondere Bedeutung des Erfolgs für Antonelli. Ferrari sei schließlich das "Nationalteam" Italiens, erklärte der ehemalige Haas-Teamchef.

"Er sollte in einem Ferrari sitzen"

"Ferrari ist das Nationalteam, und jeder feuert Ferrari an. Und jetzt kommt dieser Junge daher, obwohl es keinen italienischen Fahrer gab", sagteSteiner. "Es ist 60 Jahre her, dass zuletzt ein Italiener gewonnen hat. Das ist eine lange Zeit, und man vergisst, wie man gewinnt. Und natürlich hilft es Kimi nicht dabei, populär zu werden, dass er bei Mercedes fährt."

Das Problem aus Steiners Sicht: Mercedes ist einer der größten Rivalen von Ferrari. Entsprechend schwierig sei es für die italienischen Fans, Antonelli trotz seiner Nationalität uneingeschränkt die Daumen zu drücken.

"Mercedes ist Ferraris größter Gegner, und er fährt dort. Du hoffst also immer noch, dass dein Team gewinnt, aber dieser Junge im anderen Fußballteam ist dieser Italiener. Und er ist ziemlich gut", erklärt Steiner weiter.

Antonelli verdient noch mehr Unterstützung

Antonelli habe deshalb aus Steiners Sicht noch mehr Unterstützung verdient. "Ich denke, er verdient es, mehr Fans zu haben. Was er macht, ist außergewöhnlich, und er sollte in einem Ferrari sitzen. Das wäre die ideale Welt."

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