DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.443,67 USD 07:23:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Habit Stacking: Wie die Methode hilft, gute Gewohnheiten im Alltag zu verankern

Wissenschaft

Die meisten von uns können ein Lied davon singen, wie schwierig es ist, neue Alltagsroutinen zu etablieren und diese auch beizubehalten: Der innere Schweinehund zerrt uns regelmäßig zum Sofa, wenn wir zum Sport wollen, oder wedelt feixend mit dem Smartphone, wenn wir doch eigentlich unser Buch weiterlesen wollen. Schuld daran ist unser Gehirn, das darauf ausgelegt ist, Energie zu sparen: Neuronale Verbindungen ermöglichen es uns, mühelos das zu tun, was uns vertraut ist – und nur gegen Widerstände, was wir nicht ständig tun. Und so starten wir voller Elan ins Online-Yoga, nur um nach zwei Wochen wieder aufzugeben. Wie also etablieren wir erwünschte Gewohnheiten, die uns Überwindung kosten und uns deshalb erstmal eher wenig Spaß bringen? Mit Habit Stacking den Schweinehund austricksen Es gibt eine einfache und effektive Technik, die uns hilft, neue Gewohnheiten fast mühelos im Alltag zu verankern: das "Habit Stacking", zu deutsch: "Gewohnheiten stapeln". Dabei wird eine neue Gewohnheit mit einer bereits bestehenden Routine verknüpft. "Habit Stacking ist eine äußerst effektive Strategie zum Etablieren neuer Gewohnheiten. Statt ein völlig neues neuronales Netzwerk zu stärken, nutzen Sie die vorhandene Strukturen, die bereits in Ihrem Gehirn vorhanden sind", erklärt die Psychologin Dr. Melissa Ming Foynes. Und das geht so: Man identifiziert eine tägliche Routine (z.B. Zähneputzen), und fügt eine neue Gewohnheit hinzu (z.B. dabei auf einem Bein zu stehen, um das Gleichgewicht zu trainieren). Die bestehende Gewohnheit dient also als Trigger, der das Einüben einer neuen Routine auslöst. Foynes: "Wenn Sie sich beispielsweise vornehmen, jeden Morgen nach dem Einschalten des Wasserkochers eine Minute lang tief durchzuatmen, ist eine Erinnerungshilfe in Ihrem Alltag integriert, die Sie dabei unterstützt, die Gewohnheit beizubehalten. Mit der Zeit werden Sie den Wasserkocher mit dieser Minute tiefen Atmens verbinden." Diese einfache Formel verknüpft eine alte Gewohnheit mit einer neuen Die Verknüpfung von Gewohnheiten folgt einer einfachen Formel: "Wenn ich [aktuelle Gewohnheit] ausführe, führe ich [neue Gewohnheit] aus." Hier einige Beispiele: So entsteht eine kurze Handlungskette: Frühstücken – Nachrichten hören. Mittagspause – frische Luft. Zähneputzen - Buch lesen. Wenn du dies regelmäßig – am besten täglich – einübst, wirst du es irgendwann automatisch machen und die neue Gewohnheit ist etabliert. Anders gesagt: Wenn die Zahnbürste das Buch im Schlepptau hat, wird der Bücherstapel auf dem Nachttisch immer kleiner. Unser Gehirn wird es uns danken.

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