Hacker könnten Android-Smartphones aus der Ferne übernehmen
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Google hat mit dem September-Patchday mehr als 90 Sicherheitslücken in Android geschlossen. Was auffällt, ist, dass mehrere Schwachstellen laut Google die Ausführung von Schadcode aus der Ferne ermöglichen. In einigen Fällen muss der Nutzer dafür nicht einmal etwas tun. Wer ein Android-Smartphone nutzt, sollte verfügbare Updates deshalb möglichst schnell installieren.
Google hat mit dem September-Patchday mehr als 90 Sicherheitslücken in Android geschlossen. 26 davon stuft das Unternehmen als kritisch ein. Besonders brisant sind mehrere Schwachstellen, die eine sogenannte Remote-Code-Ausführung, also das Ausführen von Schadcode aus der Ferne, ermöglichen. Angreifer könnten dadurch Schadcode aus der Ferne auf betroffenen Geräten ausführen. Betroffen sind mehrere Android-Versionen. Hinweise auf bereits laufende Angriffe nennt Google nicht.
Betroffen sind mehrere Android-Versionen
Die schwersten Sicherheitslücken stecken laut Google in zentralen Systemkomponenten von Android. Weitere kritische Einträge betreffen das Framework sowie den Kernel des Betriebssystems. Einige Schwachstellen erlauben nicht nur das Einschleusen von Schadcode, sondern auch die Beschaffung von höheren Benutzerrechten. Damit könnten Angreifer weitere Schutzmechanismen des Systems umgehen.
Nutzer sollten Updates nicht aufschieben
Für Nutzer bedeutet das vor allem eines: Updates nicht aufschieben. Google stellt die Sicherheitskorrekturen bereit, anschließend müssen die Smartphone-Hersteller sie für ihre Geräte ausrollen. Auch Samsung nennt in seinem eigenen Sicherheitsbulletin zusätzliche kritische Schwachstellen. Wer das aktuelle Update installiert, schließt bekannte Einfallstore und schützt sein Smartphone besser vor möglichen Angriffen.