Hackerangriff verursachte Schaden: Deutsche Modekette muss Insolvenz anmelden
Von: Sebastian Feurer Yeans Halle steht schon wieder unter Druck. Nach dem Neustart Ende 2024 läuft nun erneut ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung. Unabhängig und kostenlos dank Ihres Klicks Die mit einem Symbol gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Erfolgt darüber ein Einkauf, erhalten wir eine Provision ohne Mehrkosten für Sie. Die redaktionelle Auswahl und Bewertung der Produkte bleibt davon unbeeinflusst. Ihr Klick hilft bei der Finanzierung unseres kostenfreien Angebots. Die Trender Jeansmode GmbH & Co. Sportswear Großhandels-KG, Muttergesellschaft von Yeans Halle, ist erneut in ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung gegangen. Damit steht die Zukunft der zwölf Filialen von Yeans Halle wieder auf dem Prüfstand, wie „Fashion Network“ berichtet. Zum Sanierungsgeschäftsführer wurde erneut Steffen Beck von Pluta Rechtsanwälte bestellt. Das Amtsgericht setzte Dr. Tibor Daniel Braun von IBK Illig Braun Kirschnek Rechtsanwälte als vorläufigen Sachwalter ein. Hackerangriff im Jahr 2025 wird als Mitgrund für Insolvenz genannt Als Gründe für die erneute Insolvenz nennt das Unternehmen ein schwieriges Umfeld im stationären Modehandel, zurückhaltende Kunden und gestiegene Betriebskosten. Zusätzlich hätten die Folgen eines Hackerangriffs aus dem Jahr 2025 hohe Kosten und weitere Umsatzeinbußen verursacht. Nach Unternehmensangaben soll die Restrukturierung nun die Kostenstruktur weiter verbessern und den Betrieb effizienter aufstellen. Ziel ist eine nachhaltige Fortführung der Filialen. Geschäftsführung soll neu aufgestellt werden Geplant sind im Verfahren umfassende Sanierungsmaßnahmen und eine Neuordnung der Geschäftsführung. Damit soll die Restrukturierung personell gestärkt werden, so „Fashion Network“ weiter. Steffen Beck erklärt, die Eigenverwaltung solle es ermöglichen, den eingeschlagenen Sanierungskurs fortzusetzen und die Perspektive für Unternehmen, Beschäftigte, Kunden und Lieferanten zu sichern. ANZEIGE ANZEIGE Yeans Halle: Was Sie zu dem deutschen Modehändler wissen müssen Spezialisierter Jeans-Pionier: Yeans Halle entwickelte sich seit seiner Gründung im Jahr 1977 zu einem der führenden Fachhändler für Marken-Jeans und Casualwear im süddeutschen Raum, wie das Unternehmen selbst schreibt. Fokus auf Großflächen-Stores: Das Konzept setzt auf großflächige Filialen mit einer enormen Auswahl. Ziel war es, Kunden durch hunderte Modelle verschiedener Top-Marken an einem Ort die perfekte Passform zu bieten. Breites Marken-Portfolio: Das Sortiment umfasst eine Vielzahl bekannter internationaler Denim- und Fashion-Brands wie Levi’s, Diesel, Mustang, Pepe Jeans, G-Star, Wrangler oder Tommy Hilfiger. Markanter Firmensitz: Die Firmenzentrale der Yeans Halle Kleidervertriebs-GmbH befindet sich im baden-württembergischen Sindelfingen, von wo aus die Expansion im Bundesgebiet gesteuert wurde. Individuelle Beratung & Passform-Garantie: Neben der reinen Sortimentsgröße setzte das Unternehmen als Marken-Spezialist von Beginn an auf geschultes Personal, um die oft schwierige Suche nach der passenden Jeans-Größe und -Form zu erleichtern. Zuletzt musste auch der Nonfood-Discounter Kodi zum zweiten Mal Insolvenz anmelden. Erwartet wird, dass rund 50 der aktuell 150 Filialen schließen müssen. Damit sei auch ein Abbau von Arbeitsplätzen verbunden. Welche Standorte betroffen sind, ist noch offen.